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	<title>Nuevalandia &#187; michey</title>
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	<description>Eine Reise von Altland nach Neuland</description>
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		<title>Internetzensur</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Dec 2011 17:11:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>michey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bewußtes Handeln]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Internet Als ich heute mal wieder einen Bericht &#252;ber Politiker gelesen hatte, die schon wieder die Zensur des Internets fordern, ist mir das erste mal aufgefallen, wie absolut schwachsinnig eine solche Forderung &#252;berhaupt ist. Die Frage, ob das Internet ein rechtsfreier Raum sei, oder ob man das Internet kontrollieren m&#252;sse, macht genau so viel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Internet</strong></p>
<p>Als ich heute mal wieder einen Bericht &#252;ber Politiker gelesen hatte, die schon wieder die Zensur des Internets fordern, ist mir das erste mal aufgefallen, wie absolut schwachsinnig eine solche Forderung &#252;berhaupt ist. Die Frage, ob das Internet ein rechtsfreier Raum sei, oder ob man das Internet kontrollieren m&#252;sse, macht genau so viel Sinn wie die die Beantwortung der Frage, ob es gef&#228;hrlich ist, wenn jemand Luft so an den Stra&#223;enrand einer engen Stra&#223;e stellt, dass die Autos nicht mehr vorbei kommen. Ich pers&#246;nlich bin sowieso der Meinung, dass Luft immer aufrecht neben den Hauseingang im Innenhof von Geb&#228;uden abgestellt werden sollte und nichts auf den &#246;ffentlichen Stra&#223;en zu suchen hat. Wie auch immer &#8230; Zun&#228;chst einmal m&#246;chte ich beschreiben, was das Internet &#252;berhaupt ist.</p>
<p>Grunds&#228;tzlich funktioniert das Internet so, dass man zwischen zwei Computern ein Stromkabel verlegt und dann Dateien von einem Computer auf den anderen &#252;bertr&#228;gt. In meinem B&#252;ro zum Beispiel stecke ich ein Netzwerkkabel zwischen meinen Arbeitsrechner und meinen Messrechner und kann so irgendwelche Messwerte vom Messrechner auf meinen Arbeitsrechner &#252;bertragen. Das gleiche kann ich auch &#252;ber die Telefonleitung machen, wenn mein Messrechner in einer anderen Stadt steht. Ich muss nur die &#8220;Telefonnummer&#8221; des anderen Rechners kennen und los geht&#8217;s. Diesen technische Vorgang nennt man Internet. Damit wir uns keine Telefonnummern merken m&#252;ssen gibt es Rechner, auf denen die Telefonnummern vieler Rechner in einem Telefonbuch gespeichert sind. Wenn ich zum Beispiel &#8220;www.nuevalandia.net&#8221; in meinen Browser eingebe, so ruft mein Rechner beim Telefonbuchrechner an und holt sich dort die Telefonnummer von &#8220;www.nuevalandia.net&#8221;. Dann ruft mein Rechner bei &#8220;www.nuevalandia.net&#8221; an und dann werden Daten zwischen &#8221;www.nuevalandia.net&#8221; und meinem Rechner &#252;bertragen. Wenn ich die Telefonnummer &#8220;www.nuevalandia.net&#8221; kenne, dann kann ich diese auch direkt in meinen Browser eingeben und brauche den Telefonbuchrechner nicht. Dann gebe ich nicht  &#8221;www.nuevalandia.net&#8221; in meinen Browser ein sondern eine Zahl, die auch IP-Adresse genannt wird. Es ist sogar m&#246;glich echte Telefonverbindungen zwischen zwei Rechnern herzustellen und dar&#252;ber Daten &#252;bertragen, so wie es in den Anfangstagen des Internets &#252;blich war.</p>
<p><strong>Kontrolle des Internets &#8211; Die Ablenkung vom Wesentlichen<br />
</strong></p>
<p>Das Internet zu kontrollieren hei&#223;t zu kontrollieren, ob jemand Daten &#252;ber ein Kabel oder Funksignale von einem Rechner auf einen anderen &#252;bertr&#228;gt. Wie soll den das funktionieren, ohne dass man das gesamte Telefonnetz au&#223;er Betrieb nimmt und alle noch so kurzen Stromkabel sowie auch alle Funkger&#228;te vernichtet?</p>
<p>Das Internet zu kontrollieren hei&#223;t zu kontrollieren, welche Dateien jeder Mensch auf seinem Computer hat, denn alle unsere Rechner, die an ein Datenkabel angeschlossen sind, <em>sind</em> das Internet. Das Internet zu kontrollieren hei&#223;t jeden einzelnen Computer Datei f&#252;r Datei zu durchsuchen und jede &#196;nderung jeder Datei auf jedem Computer zu kontrollieren. Es gibt sogar Kaffemaschinen, die in der Lage sind, mit dem hausinternen Server zu kommunizieren, um sich mit dem Wecker abzustimmen, damit der Kaffee im entfernt gelegenen B&#252;ro rechtzeitig fertig ist, wenn der Unternehmer morgens zur Arbeit kommt. Auch hier werden Daten von einem Rechner auf einen anderen &#252;bertragen. Diese Dinger sind obendrein mit einem Notebook noch frei programmierbar, so dass sie auch Rechenaufgaben l&#246;sen k&#246;nnten oder die Einkaufsliste im Server erg&#228;nzen. Will man auch das kontrollieren? Was bitte sch&#246;n soll den das werden? Unter welchem &#196;ngsten und Psychosen m&#252;ssen Leute leiden, die immer und immer wieder Kontrolle fordern? Oder liegt es eher daran, dass diese Leute keine Ahnung haben, was das Internet eigentlich ist und dass sich ihr technisches Verst&#228;ndnis noch im fr&#252;hen 20 Jahrhundert befindet? Allen, die das Internet kontrollieren wollen sei gesagt: Vergesst es ! Besch&#228;ftigt Euch mit der Technik des 21. Jahrhunderts. Das wird Euch die Angst vor der Technik nehmen.</p>
<p>&#220;brigens: Als es noch keine Computer gab hat auch kein vern&#252;nftiger Mensch davor Angst gehabt, was im Tagebuch anderer Menschen steht. Das Tagebuch anderer Menschen zu lesen war fr&#252;her sogar ein Grund, sich zu sch&#228;men.</p>
<p><strong>Das Internet als Raum &#8211; so ein Unsinn<br />
</strong></p>
<p>Wenn ich als Kind im Fernsehen die Muppet-Show etwas gruselig fand, haben meine Eltern immer zu mir gesagt, dass das, was ich im Fernsehen sehe, nur ein Film ist. Heute finde ich sogar Zombie-Filme lustig weil ich wei&#223;, dass das alles nur ein Film ist. Ich glaube nicht alles, was ich auf einem Bildschirm sehe.  Zu sagen, das Internet sei ein Raum, in dem sich  Leute treffen, ist f&#252;r mich eine unsinnige Aussage. Das Internet ist &#252;berhaupt kein Raum. Das einzige was stattfindet ist, das real existierende Menschen Nachrichten und Dateien miteinander austauschen, die sich auf den Festplatten und Arbeitsspeichern ihrer Computer befinden. Das ist das was wirklich real ist. Was Menschen tun, das ist real. Zu allen, die das Internet kontrollieren wollen, weil sie das, was sie auf ihrem Bildschirm sehen nicht verstehen, kann ich nur sagen:</p>
<p>&#8220;Es ist alles nur ein nur ein Film, Ihr m&#252;sst keine Angst haben und nicht alles glauben, was auf Eurem Bildschirm steht.&#8221;</p>
<p>Diejenigen, die das Internet als das sehen was es ist, werden von den M&#246;glichkeiten des freien Datenaustausches und des Zugangs zu Wissen profitieren, denn freies Wissen hilft, sich frei weiter entwickeln zu k&#246;nnen.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
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		<title>Von der Freiheit zur Demokratie</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Nov 2011 17:57:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>michey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Altland]]></category>
		<category><![CDATA[Ausblicke auf Neuland]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Diktatur]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Zusammenfassung des Buches von Gene Sharp Quelle: Sharp, Gene: Von der Diktatur zur Demokratie &#8211; ein Leitfaden f&#252;r die Befreiung. Beck Verlag. M&#252;nchen, 2011 Der Grund, warum ich diese Zusammenfassung schreibe ist, dass das Buch von Gene Sharp zwar in Deutscher Sprache &#252;bersetzt wurde, aber die deutsche &#220;bersetzung im Gegensatz zu anderen Sprachen im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Eine Zusammenfassung des <a href="http://www.aeinstein.org/organizations/org/FDTD.pdf" rel="nofollow">Buches</a> von</strong> <strong>Gene Sharp</strong></p>
<p><em>Quelle: Sharp, Gene: Von der Diktatur zur Demokratie &#8211; ein Leitfaden f&#252;r die Befreiung. Beck Verlag. M&#252;nchen, 2011</em></p>
<p>Der Grund, warum ich diese Zusammenfassung schreibe ist, dass das Buch von Gene Sharp zwar in <a href="http://books.google.ch/books?id=NwDY1WXOR6EC&amp;printsec=frontcover" rel="nofollow">Deutscher Sprache</a> &#252;bersetzt wurde, aber die deutsche &#220;bersetzung im Gegensatz zu anderen Sprachen im Internet nicht frei verf&#252;gbar ist. Diese Zusammenfassung aber, die einige aus meiner Sicht wesentlichen Informationen enth&#228;lt, soll frei Verf&#252;gbar sein.</p>
<p>Das Buch &#8220;Von der Diktatur zur Demokratie&#8221; ist meiner Ansicht nach ein wesentliches Werk von gr&#246;&#223;ter Wichtigkeit und es geh&#246;rt in jedes B&#252;cherregal sowie zur Ausbildung jedes frei denkenden Menschen. Dieses Buch beschreibt das Wesen von Diktaturen, ganz gleich ob sie als Staat, als Konzern, als Unternehmen oder im zwischenmenschlichen Bereich auftreten, ganz gleich, ob sie ihre eiserne Faust in ein Samthandschuh h&#252;llen oder ob sie mit offener Brutalit&#228;t durchgreifen.</p>
<p>Eine der wesentlichen Aussagen von Gene Sharp &#252;ber Diktaturen ist, dass jede Diktatur die Zusammenarbeit der Bev&#246;lkerung ben&#246;tigt. Erst durch die Produktivit&#228;t und die Kooperation der vielen Menschen, die im Machtbereich der Diktatur leben, bekommt die Diktatur ihre Macht. Diktatoren wissen das genau und sie werden darauf achten, dass die Menschen mit ihnen kooperieren und die Ressourcen der Diktatur mehren. Um die Menschen zur Zusammenarbeit zu bringen, erschaffen Diktaturen Symbole und Ideologien, machen Versprechungen, bieten vermeintliche Sicherheit und Ordnung oder sie sch&#252;chtern die Menschen ein, die nicht kooperieren wollen. Sinkt die Motivation der Menschen zur Zusammenarbeit mit der Diktatur und schaffen es die Menschen, sich der effektiven Zusammenarbeit mit der Diktatur zu entziehen, so zersetzt sich Macht der Diktatur. [S. 32 ff]</p>
<p>Diktaturen haben Stellen, an denen sie verwundbar sind. Sie haben zwar gro&#223;e Macht, aber sie kommen nur schwer mit schnellen Ver&#228;nderungen zurecht, weil viele Entscheidungen von wenigen Menschen getroffen werden. Die Erf&#252;llungsgehilfen der Diktatur sind fest in eine Hierarchie eingebunden und versuchen, in dieser Hierarchie nach oben zu steigen und k&#246;nnen schnell in der Hierarchie nach unten fallen. Untergebene haben oft Angst vor ihren Vorgesetzten und teilen ihnen Probleme oft nicht rechtzeitig mit. [S. 40 ff] Das macht Diktaturen instabil. Die Erf&#252;llungsgehilfen k&#246;nnen sich unter Umst&#228;nden schnell gegen den Diktator wenden.</p>
<p>Diktaturen haben ihre gr&#246;&#223;te St&#228;rke im polizeilichen und milit&#228;rischen Bereich. Gewaltsamer Widerstand trifft eine Diktatur dort, wo sie am st&#228;rksten ist und hat wenig Aussicht auf Erfolg. Sollte es dennoch gelingen, eine Diktatur gewaltsam zu bezwingen, ist es oft so, dass eine neue Diktatur der alten folgt. Bewaffnete Hilfe aus dem Ausland kann dazu f&#252;hren, dass die alte Diktatur durch eine neue Diktatur unter ausl&#228;ndischer Vorherrschaft abgel&#246;st wird. [S.18 ff]</p>
<p>Um eine Diktatur zu &#252;berwinden ist es deshalb zuerst wichtig, die demokratischen Kr&#228;fte im Land zu st&#228;rken, was durchaus Generationen dauern kann. Bevor eine Diktatur &#252;berwunden werden kann, m&#252;ssen zuerst gesellschaftliche und wirtschaftliche Strukturen heranwachsen, die es erm&#246;glichen, dass die Menschen ihr Leben auch ohne die Hilfe des Diktators selbst regeln k&#246;nnen. [S. 36 ff] Davor ist an die Zerschlagung einer Diktatur gar nicht zu denken. Zentren demokratischer Macht sind z.B. Familien, D&#246;rfer, Vereine, Nachbarschaftshilfegruppen, freie Schulen, Unternehmen, kurzum alles, was den Menschen hilft, ihre materiellen und nicht materiellen Bed&#252;rfnisse zu befriedigen. Dabei ist es enorm wichtig, dass diese Aktivit&#228;ten nicht heimlich geschehen sonder ganz offen gezeigt werden. Hohe Verhaltensstandards sind die Voraussetzung solcher Aktivit&#228;ten [S. 48] Das bewirkt den Eindruck, dass diese demokratischen Aktivit&#228;ten extrem m&#228;chtig sind und kann auch dazu f&#252;hren, dass selbst Polizisten und Beamte Handlungsalternativen zu ihrem vorgeschriebenen Dienst erkennen. Es ist zudem wichtig, dass sich Arbeitskreise herausbilden, die sich mit politischen Fragen jenseits der Diktatur besch&#228;ftigen, damit Konzepte f&#252;r den &#220;bergang von der Diktatur in eine Demokratie entwickelt sind. [S. 91]</p>
<p>Konspiratives verhalten der demokratischen Aktivit&#228;ten verursacht dagegen nur Misstrauen der Menschen untereinander und erleichtert die Infiltration und Spaltung der Demokratischen Kr&#228;fte, sowie das Sch&#252;ren von Angst bei der Bev&#246;lkerung vor den demokratischen Aktivit&#228;ten.</p>
<p>Die Verweigerung der Kooperation ist das wirksamste Mittel des Widerstandes gegen eine Diktatur. Die Verweigerung der Kooperation kann entweder offen oder verdeckt geschehen und sie sollte m&#246;glichst vielf&#228;ltig auf allen Ebenen gleichzeitig durchgef&#252;hrt werden. [S. 101] Hier z&#228;hlt Gene Sharp 198 M&#246;glichkeiten des gewaltlosen Widerstandes auf. Diese M&#246;glichkeiten lassen sich grob in f&#252;nf Kathegorien einteilen: Gewaltloser Protest, soziale Nicht Zusammenarbeit, Wirtschaftliche Nicht Zusammenarbeit, politische Nicht Zusammenarbeit, Gewaltlose Aktionen.</p>
<p>Die Methoden der Nicht Zusammenarbeit bestehen in der offenen Verweigerung der Befehle, Dienst unter exakter Ber&#252;cksichtigung aller Vorschriften, ineffektives Arbeiten, ineffizientes Arbeiten, absichtlich Fehler machen, langsam arbeiten, krank feiern. Hierdurch wird die Macht der Diktatur geschw&#228;cht.</p>
<p>Die Methoden der Protestes vor allem alle Aktivit&#228;ten die die Kommunikation mit der &#214;ffentlichkeit beinhalten wie z.B. Publikationen, &#246;ffentliche Reden, Karikaturen, Symbole. Durch den Protest wird die &#214;ffentlichkeit auf die demokratischen Aktivit&#228;ten aufmerksam.</p>
<p>Die Methoden der Interventionen sind vor allem die Schaffung paralleler, demokratischer Verwaltungsstrukturen, wodurch ein &#220;bergang zur Demokratie f&#252;r die gesamte Gesellschaft, aber auch f&#252;r Polizisten und Soldaten m&#246;glich wird.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Wirtschaft ohne Geld – Die Befreiung von der Unm&#252;ndigkeit II</title>
		<link>http://www.nuevalandia.net/archives/437</link>
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		<pubDate>Sun, 12 Jun 2011 07:07:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>michey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausblicke auf Neuland]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft & Geld]]></category>
		<category><![CDATA[geld]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Hintergrund Zur Zeit wird in den Medien viel &#252;ber die Online-W&#228;hrung Bitcoin diskutiert.  Dabei f&#228;llt mir auf, dass die Menschen, die in den Medien diskutieren, aber auch die Macher und Nutzer von Alternativw&#228;hrungen geistig immer noch in den Reflexen gefangen sind, die ihnen durch Konditionierung antrainiert wurden. Die Diskutierenden glauben das Geld ein Wertaufbewahrungsmittel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Hintergrund</strong><br />
Zur Zeit wird in den <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,768071,00.html">Medien</a> viel &#252;ber die Online-W&#228;hrung <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bitcoin">Bitcoin</a> diskutiert.  Dabei f&#228;llt mir auf, dass die Menschen, die in den Medien diskutieren, aber auch die Macher und Nutzer von Alternativw&#228;hrungen geistig immer noch in den Reflexen gefangen sind, die ihnen durch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Konditionierung">Konditionierung</a> antrainiert wurden. Die Diskutierenden glauben das Geld ein Wertaufbewahrungsmittel ist. Geld muss sicher sein. Eine zentrale Stelle muss &#252;ber das Geld wachen, dass auch ja keiner den anderen betr&#252;gen kann. Es ist schon irgendwie drollig. Viele Menschen, die versuchen, Regionalw&#228;hrungen und Online-W&#228;hrungen als Alternativen zum Geldsystem der Zentralbanken zu erschaffen, folgen weiterhin den Denkmustern, die sie von Kindesbeinen an gelernt haben. <strong> </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Was ist Geld?</strong><br />
Die meisten Menschen wurden daraufhin konditioniert zu glauben,  dass Geld ein Mittel ist, um Werte aufzubewahren. Genau das stimmt  nicht. Der Wert des Geldes ist lediglich dadurch gest&#252;tzt, dass  Schuldner alles daf&#252;r tun m&#252;ssen, um an Geld zu kommen. Ansonsten wird  der Gl&#228;ubiger mit Hilfe von Polizei und Milit&#228;r die materiellen  Ressourcen des Schuldners beschlagnahmen, inklusive seines K&#246;rpers. Wer glaubt, dass diese Sichtweise etwas radikal ist, der sollte sich mal &#252;berlegen, was eine Bank verlangt, wenn man einen Kredit haben m&#246;chte &#8230; richtig &#8230; Sicherheiten. Was macht die Bank, wenn man seinen Kredit nicht bezahlen will? &#8230; richtig &#8230; Das Haus, das Auto oder Wertgegenst&#228;nde werden gepf&#228;ndet. Was passiert, wenn man die gepf&#228;ndeten Gegenst&#228;nde nicht hergeben will und droht, sich zu wehren? &#8230; richtig &#8230; Der Gerichtsvollzieher r&#252;ckt mit der Polizei an. Genau darauf basiert der Wert des Geldes. Dieser Sachverhalt steht &#252;brigens klipp und klar auf der <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Dollarnote_hq.jpg&amp;filetimestamp=20090315172511">1 US-Dollar Note</a> oben links drauf.<br />
Die Definition von Geld ist also eher so zu formulieren:</p>
<p><em>&#8220;Geld ist ein Mittel zur Begleichung der Anspr&#252;che auf den Zugriff auf die eigenen Materiellen Ressourcen durch andere&#8221;.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Was ist Geld noch?</strong><br />
Wirtschaft ist die Summe aller T&#228;tigkeiten, die n&#246;tig sind, um unsere Bed&#252;rfnisse zu befriedigen. Wirtschaft ist also lebensnotwendig im wahrsten Sinne des Wortes, denn ein Mensch &#252;berlebt ca. drei Tage aus ohne Wasser und ca. zwei Wochen ohne Essen. F&#252;r die Organisation einer so komplexen Wirtschaft wie der unseren ist es wichtig zu wissen, ob f&#252;r ein Gut gerade &#220;ber- oder Unterproduktion herrscht. Wir m&#252;ssen bedenken: In einer arbeitsteiligen Wirtschaft arbeiten wir immer f&#252;r andere und nur selten f&#252;r uns selbst. Geld ist hierf&#252;r auf einem freien Markt ein  Informations&#252;bermittler. &#220;ber den Preis kann jeder Marktteilnehmer  ablesen, ob bez&#252;glich eines Gutes gerade Mangel oder &#220;berfluss herrscht.  Beim Tausch Informationen &#252;ber den Aufwand zur Bereitstellung eines  Gutes auszutauschen, ist also durchaus sinnvoll.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Die Rosinen aus dem Kuchen picken</strong><br />
Ich habe zu Hause gelernt, dass man sich nicht die Rosinen aus dem Kuchen picken sollte oder vom Ei nur das Eigelb isst. Wer die guten Seiten des Geldes haben will, muss eben die negativen Seiten in Kauf nehmen. Ich sehe das aber anders. Warum solle man sich nicht die Rosinen aus dem Kuchen picken? Warum sollte man nicht die Vorteile des Geldes genie&#223;en und die Nachteile abschaffen? Doch wie soll das gehen. Ganz einfach: Es werden beim Tausch die Informationen bez&#252;glich des Bereitstellungsaufwandes f&#252;r ein Gut &#252;bermittelt, aber keine Anspr&#252;che auf den Zugriff auf die Ressourcen des anderen. Dabei wird wie folgt vorgegangen:</p>
<ul>
<li> Der Leistungsnehmer soll sich vor Erbringung der Leistung  erkundigen, welcher Aufwand hinter der erbrachten Leistung steht, damit  er den Aufwand hinter dieser Leistung einsch&#228;tzen kann.</li>
<li> Der Leistungsgeber soll sich vor der Zusage der Leistung  dar&#252;ber im Klaren sein, wie viel Aufwand hinter einer Leistung steht und  ober er sie auch erbringen kann.</li>
<li> Eine Leistung soll nur dann gegeben werden, wenn diese zur  Erschaffung und Nutzung von Lebensgrundlagen dient und nicht sinnlos  verschwendet wird.</li>
<li> Eine Leistung soll nur dann angenommen werden, wenn diese zur  Erschaffung und Nutzung von Lebensgrundlagen dient und nicht sinnlos  verschwendet wird.</li>
<li> Jeder Teilnehmer rechnet das, was er gibt oder nimmt in Punkte um.</li>
<li> Beide Tauschpartner einigen sich vor Erbringung der Leistung  &#252;ber eine Punktezahl, die dem Wert der erbrachten Leistung entspricht.</li>
<li> Der Wert der erbrachten Leistung in Form von Punkten tr&#228;gt jeder Tauschpartner f&#252;r sich in seine eigene Liste ein.</li>
<li> Als Ma&#223; f&#252;r den Aufwand kann die Arbeitsstunde gleich 10 Punkte gesetzt werden.</li>
<li> Der Aufwand des Gebens und Nehmens sollte f&#252;r jeden Teilnehmer  selbst stets miteinander im Gleichgewicht sein. Die Punkte sind aber <strong>kein</strong> soziales Gewissen.</li>
<li>Die Punkte haben auch keinen Wert. Es ist sehr  wichtig, das immer im Kopf zu behalten! Die Punkte haben lediglich die  Aufgabe, Informationen bez&#252;glich &#220;ber- oder Unterproduktion zu  ermitteln. Derjenige, seine Punkte nicht ordentlich zusammenrechnet,  betr&#252;gt sich nur selbst, weil er seine eigenen Informationen bez&#252;glich  der Marktlage verf&#228;lscht.</li>
<li> Das staatliche Geld ist lediglich eine Ware.</li>
<li> Leistung muss bevorzugt durch Technik unterst&#252;tzt oder erbracht werden, um Menschen zu entlasten.</li>
<li> Ressourcen m&#252;ssen erschaffen und gepflegt werden, Stoffkreisl&#228;ufe m&#252;ssen geschlossen sein.</li>
<li> Das Konzept der Schuld wird abgelehnt, da es dazu f&#252;hrt, dass Menschen die Leistungen anderer nur widerwillig annehmen.</li>
<li> Die M&#246;glichkeit, eigene Anteile an den geschaffenen Lebensgrundlagen zu erwerben, sollten genutzt werden. Es ist besser, die Kr&#228;fte der Natur in Form von Maschinen f&#252;r sich arbeiten zu lassen, als allein durch die Arbeit der eigenen H&#228;nde sein Einkommen zu bestreiten.</li>
</ul>
<p><strong>Was ist daf&#252;r notwendig?</strong><br />
Diese Vorgehensweise kann jeder hier und jetzt Vorleben. Der erste Vorteil davon ist, dass man selbst anhand der eigenen Liste erkennt ob man seine eigenen Ressoucen verbraucht, indem man zu viel f&#252;r andere tut und zu wenig erh&#228;lt, oder ob man die Ressourcen anderer verbraucht, indem man zu viel von anderen nimmt und zu wenig f&#252;r andere tut. Der zweite Vorteil davon ist, dass man anhand der Auskunft des Tauschpartners bez&#252;glich des Aufwandes der erbrachten Leistung erkennt, ob bez&#252;glich der erbrachten Leistung Mangel oder &#220;berfluss herrscht. Man bekommt also Informationen &#252;ber die vorhandenen Ressourcen in der Gesellschaft.</p>
<p>&#8230; und was ist, wenn jemand trotzdem versucht, andere auszunutzen, indem er seine Punkte nicht ordnungsgem&#228;&#223; zusammenz&#228;hlt? W&#228;re dann nicht das ganze System des Gleichgewichts von Geben und Nehmen gef&#228;hrdet? &#8230; Hier lauert wieder die Falle der Konditionierung. Ein gerissener Betr&#252;ger nutzt wehrlose, anst&#228;ndige Menschen aus? Sind die Menschen wirklich wehrlos? Ist es nicht vielmehr so, dass es sich schnell herum spricht, wenn ein Mensch andere arglistig ausnutzt? Die Gesellschaft als Ganzes sollte das Betr&#252;gen einiger Weniger ohne Probleme verkraften k&#246;nnen. Wenn sie das nicht kann, ist das ohnehin ein Zeichen daf&#252;r, dass der Gesellschaft massive Umbr&#252;che bevorstehen,die nicht aufzuhalten sind. So etwas kommt eher selten vor. Es ist vielmehr so, dass Menschen immer die M&#246;glichkeit haben, jemandem , dem sie nicht vertrauen, die Zusammenarbeit zu verweigern &#8230; solange sie nicht vom Geld abh&#228;ngig sind. Man &#252;berlege sich, ob die Menschen im unserem jetzigen Euro-Dollar-Geldsystem die M&#246;glichkeit haben, die Zusammenarbeit zu verweigern. Ich denke, das Heer der Lohnsklaven sprich f&#252;r sich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
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		<title>Monopolisierung</title>
		<link>http://www.nuevalandia.net/archives/416</link>
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		<pubDate>Sun, 11 Apr 2010 09:55:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>michey</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die M&#252;cke wird zum Elefanten Neulich erhielt ich die Nachricht, dass die Ingenieurkammern Deutschlands einen Berufsausweis f&#252;r Ingenieure einf&#252;hren werden. In dem Artikel, der &#252;ber die Ingenieursausweise berichtet, wird von &#8220;weniger B&#252;rokratie&#8221;, &#8220;gr&#246;&#223;ere Mobilit&#228;t&#8221;  und &#8220;Transparenz f&#252;r den Verbraucher gesprochen&#8221;. Als ich das gelesen hatte, hat sich mir fast der Magen umgedreht. Vielleicht werdet Ihr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die M&#252;cke wird zum Elefanten</strong></p>
<p>Neulich erhielt ich die <a href="http://www.ing-sn.de/aktuelles-artikel/artikel/1051/1/" target="_blank">Nachricht</a>, dass die Ingenieurkammern Deutschlands einen Berufsausweis f&#252;r Ingenieure einf&#252;hren werden. In dem Artikel, der &#252;ber die Ingenieursausweise berichtet, wird von &#8220;weniger B&#252;rokratie&#8221;, &#8220;gr&#246;&#223;ere Mobilit&#228;t&#8221;  und &#8220;Transparenz f&#252;r den Verbraucher gesprochen&#8221;. Als ich das gelesen hatte, hat sich mir fast der Magen umgedreht. Vielleicht werdet Ihr Euch denken, dass ich alles  nun wirklich zu schwarz sehe, dass ich mal wieder aus einer M&#252;cke einen Elefanten mache. Zugegeben, der Berufsausweis sieht ziemlich schnittig aus und zeugt von der Wichtigkeit eines Tr&#228;gers. Da kann sich der Tr&#228;ger des Ausweises sich gleich doppelt so gro&#223; f&#252;hlen, als er als kleines W&#252;rstchen im R&#228;derwerk der Wirtschaft wirklich ist. Der Ausweis ist ja auch sch&#246;n und hinten drauf steht, was sein Tr&#228;ger so alles kann, wie qualifiziert er ist. Ein Ausweis, der von so vielen Qualifikationen seines Tr&#228;gers k&#252;ndet verspricht sicher ein hohes Honorar. Die Kunden werden dem Tr&#228;ger des Ausweises sicher zu F&#252;&#223;en liegen. Nun gut: Nehmen wir theoretisch mal an, es sei so. Der Ausweis macht seinen Tr&#228;ger zum Gottvater des Wissens in seinem Spezialgebiet. Da m&#246;chte ich Euch aber eine kleine Geschichte erz&#228;hlen von Norbert dem Schwei&#223;er.</p>
<p><strong>Norbert der Schwei&#223;er</strong></p>
<p>Norbert ist Druckschwei&#223;er, ein sehr talentierter Schwei&#223;er mit einer ruhigen Hand und mit viel Liebe zu seinem Beruf. Er hat auch auch schon bei Schwei&#223;wettbewerben die Vorderen Pl&#228;tze belegt.  Ihr wisst nicht, was ein Druckschwei&#223;er ist? Ein Druckschwei&#223;er ist ein Schwei&#223;er, der die <a href="http://www.akademie-hwk.de/78,857,930.html" target="_blank">Schwei&#223;erpr&#252;fung</a> alle 2 Jahre ablegen muss, um dann Beh&#228;lter schwei&#223;en zu d&#252;rfen, die unter Druck stehen. Solche Schwei&#223;er werden im allgemeinen sehr gut bezahlt, da zum Schwei&#223;en einerseits handwerkliches Talent und zum anderen aus Gr&#252;nden der Sicherheit eine gewisse Qualit&#228;t der Schwei&#223;n&#228;te n&#246;tig ist.</p>
<p>Also Norbert ist ein solcher Druckschwei&#223;er, ist aber in einer Leiharbitsfirma zu einem Hungerlohn besch&#228;ftigt, so wie es heute modern ist. Das dumme ist nun, dass bald seine Schwei&#223;erpr&#252;fung ablaufen wird und dass er aufgrund seines modernen Gehalts keine 10000 € &#252;brig hat, um seine Schwei&#223;erpr&#252;fung ablegen zu d&#252;rfen. Das ist jetzt aber dumm gelaufen &#8230; Die Institute, die die Schwei&#223;erpr&#252;fung abnehmen sind die Eigent&#252;mer der Lebensgrundlage &#8220;Schwei&#223;erhandwerk&#8221; und sie bestimmen, wer schwei&#223;en darf und wer nicht. Norbert wird bald nicht mehr als Schwei&#223;er arbeiten d&#252;rfen und durch den Ablauf seiner Schwei&#223;erpr&#252;fung eine moderne Art des Berufsverbots zu sp&#252;ren bekommen.</p>
<p><strong>Berufsausweise &#8211; Die Monopolisierung der Lebensgrundlage &#8220;Beruf&#8221;</strong></p>
<p>Merkt Ihr was? Wenn ich also einen Berufsausweis habe, dann bestimme nicht ich, was in dem Berufsausweis steht. Wenn ich mir selbst autodidaktisch Qualifikationen aneigne und wunderbare Projekte realisiere wird das nicht in meinem Berufsausweis stehen. Ich muss irgendein Institut bitten, das es mir meine autodidaktisch erworbene Qualifikation in den Ausweis schreibt. Einen Rechtsanspruch darauf habe ich nicht. Wahrscheinlich werde ich f&#252;r zus&#228;tzliche Eintragungen in den Berufsausweis viel Geld zahlen m&#252;ssen. Wo ohne Berufsausweis die Reputation wichtig ist, kann jeder einzelne, auch wenn er wenig Geld hat, an seinen F&#228;higkeiten arbeiten und man wird ihm seine F&#228;higkeiten auch anerkennen. Durch den Berufsausweis wird der Einzelne zum Bittsteller, der gef&#228;llgist das zu machen hat, was Leute an Schreibtischen ihm befehlen.</p>
<p><strong>Die neue Diktatur</strong></p>
<p>Ich sage immer: &#8220;Schreiende, kleine, wahnsinnige M&#228;nner in brauner Uniform am Rednerpult sind out &#8211; Monopolisierung der Lebensgrundlagen ist in!&#8221; &#220;berall wo man hinsieht werden Lebensgrundlagen monopolisiert. Einige Beispiele m&#246;chte ich Euch nennen:</p>
<ul>
<li>Berufsausweise &#8211; Monopolisierung der Berufe</li>
<li>Urheberrecht &#8211; Monopolisierung der Kultur</li>
<li>Patente auf Erbgut -Monopolisierung des Lebens</li>
<li>Schulabschl&#252;sse &#8211; Monopolisierung der Bildung</li>
<li>Kirchen &#8211; Monopolisierung des Glauben</li>
<li>CO2 Zertifikate &#8211; Monopolisierung der Luft</li>
<li>Biometrische Ausweise &#8211; Monopolisierung der Identit&#228;t und des eigenen K&#246;rpers</li>
<li>Parteien - Monopolisierung der politische Meinung</li>
<li>Massenmedien &#8211; Monopolisierung der Berichterstattung</li>
<li>Telefongesellschaften &#8211; Monopolisierung der Telekommunikation</li>
<li>Beutekriege &#8211; Monopolisierung der Rohstoffe</li>
<li>Niedrige L&#246;hne &#8211; Monopolisierung der Lebenszeit</li>
<li>Zensur - Monopolisierung der Meinungsfreiheit</li>
<li>Gro&#223;e Konzerne &#8211; Monopolisierung der Produktionsmittel, und des Saatguts</li>
<li>Patente &#8211; Monopolisierung von Technologie</li>
<li>GEMA &#8211; Monopolisiert der Kunst</li>
<li>Fallen Euch noch andere Beispiele ein? Schaut Euch einfach mal um&#8230;</li>
</ul>
<p>Die Monopolisierung der Lebensgrundlagen ist die Basis f&#252;r die Diktatur, die heute in dieser Welt herrscht. Als in fr&#252;heren Zeiten Regierungen mit Gewalt &#252;ber das Volk herrschten, haben sie sich mit der Zeit den Zorn der Menschen zugezogen und wurden gest&#252;rzt. Heute sind es nicht mehr Regierungen, die die Menschen beherrschen. Heute sind es Strukturen der Monoplisierung die die Lebensgrundlagen der Menschen kontrollieren. Die Menschen machen, was man von ihnen m&#246;chte, um an den Lebensgrundlagen teilhaben zu d&#252;rfen. Ihren Zorn &#252;ber die Ausbeutung aber, k&#246;nnen sie nur noch gegen sich selbst richten.</p>
<p><strong>Was kann der einzelne dagegen tun?</strong></p>
<ul>
<li>Schaffung eigener Lebensgrundlagen gemeinsam mit Freunden und bekannten in der Region.</li>
<li>Offizielle Ablehnung von Berufsausweisen.</li>
<li>An seinen eigenen F&#228;higkeiten und Projekten arbeiten, unabh&#228;ngig davon, ob andere Menschen das anerkennen</li>
<li>Darauf vertrauen, dass Menschen die F&#228;higkeiten anderer Menschen anerkennen. Meiner Erfahrung nach erkennen die Menschen die F&#228;higkeiten anderer Menschen gerne an, wenn wie diese pers&#246;nlich kennen.</li>
</ul>
<p>Es ist im Grunde genommen wie auf dem Kinderspielplatz. Wenn ein Kind mit einer leckeren Schokolade auftaucht, weckt es die Aufmerksamkeit der anderen Kinder. Mit den eigenen F&#228;higkeiten ist das genau so, wenn die F&#228;higkeit wie leckere Schokolade ist, die jedem schmeckt.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Demokratie oder so</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 18:15:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>michey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Altland]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie war das doch gleich &#8230; da gibt&#8217;s doch so ein so ein St&#252;ck Papier &#8230; wie hei&#223;t das noch mal  &#8230;.. ahh ich hab&#8217;s : Das Grundgesetz f&#252;r die Bundesrepublik Deutschland. Fast h&#228;tte ich das Ding schon vergessen, da es irgendwie zu einem St&#252;ck Papier wird, auf dem man mit F&#252;&#223;en herumtritt und dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie war das doch gleich &#8230;</strong></p>
<p>da gibt&#8217;s doch so ein so ein St&#252;ck Papier &#8230; wie hei&#223;t das noch mal  &#8230;.. ahh ich hab&#8217;s : Das Grundgesetz f&#252;r die Bundesrepublik Deutschland. Fast h&#228;tte ich das Ding schon vergessen, da es irgendwie zu einem St&#252;ck Papier wird, auf dem man mit F&#252;&#223;en herumtritt und dass st&#228;ndig irgendwie ge&#228;ndert wird. In besagtem Grundgesetz gibt es doch so einen Artikel. Da geht es irgendwie um Meinungsfreiheit in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wort" target="_blank">Wort</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schrift" target="_blank">Schrift</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Abbild" target="_blank">Bild</a> und so. Ich glaube, das steht im  <a href="http://bundesrecht.juris.de/gg/art_5.html" target="_blank">Artikel 5</a>.</p>
<p>So&#8230;</p>
<p>&#8230;. jetzt Guckt Euch doch mal dieses <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Mbxh8GGvOMw" target="_blank">Video vom Bundestag auf youtube</a> und erlebt euer blaues Wunder, wie wandlungsf&#228;hig unsere Demokratur ist.</p>
<p><strong>Damals in der Schule</strong></p>
<p>Ich hatte einen Geschichtslehrer, der hatte uns in der Geschichtsstunde mal gefragt, ob denn Stalin ein Verst&#228;ndnis von Demokratie hatte. Alle in der Klasse sagen nat&#252;rlich &#8220;Nein &#8211; Stalin war doch ein Diktator!&#8221; Unser Geschichtslehrer widersprach uns mit den Worten &#8220;Doch, Stalin hatte durchaus ein Verst&#228;ndnis von Demokratie, aber ein anderes als wir es haben.&#8221; Ich m&#246;chte jetzt selbstverst&#228;ndlich nicht unsere Bundespolitiker mit Stalin vergleichen &#8211; nein &#8211; niemals &#8211; dazu m&#252;ssten die sich schon etwas mehr anstrengen. Wie hei&#223;t es aber so sch&#246;n: &#8220;&#220;bung macht den Meister.&#8221; Auf jeden Fall verstehe ich jetzt viel besser, was mein Geschichtslehrer meinte&#8230;</p>]]></content:encoded>
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		<title>Entwicklungshilfe</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Feb 2010 22:15:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>michey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bewußtes Handeln]]></category>
		<category><![CDATA[Technologien]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklungshilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensgrundlagen]]></category>

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		<description><![CDATA[Entwicklungshilfe weit, weit weg Ich sitze hier in meiner warmen Wohnung an meinem Schreibtisch und lasse gerade Gedanken Revue passieren, die mich seit den Gespr&#228;chen mit Ingenieuren besch&#228;ftigen, die Entwicklungshilfe betreiben. Diese Ingenieure bauen Zisternen und setzen sich f&#252;r die Weitergabe von technischem Wissen ein. Dabei w&#228;chst in mir das Bed&#252;rfnis, auch etwas tun zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Entwicklungshilfe weit, weit weg</strong></p>
<p>Ich sitze hier in meiner warmen Wohnung an meinem Schreibtisch und lasse gerade Gedanken Revue passieren, die mich seit den Gespr&#228;chen mit Ingenieuren besch&#228;ftigen, die Entwicklungshilfe betreiben. Diese Ingenieure bauen Zisternen und setzen sich f&#252;r die Weitergabe von technischem Wissen ein. Dabei w&#228;chst in mir das Bed&#252;rfnis, auch etwas tun zu m&#252;ssen und so denke ich dar&#252;ber nach, auch irgendwie weit weit weg zu fahren, vielleicht nach Afrika oder S&#252;damerika zu Menschen, von denen ich glaube, dass man ihnen mit Technik helfen kann. Sicher ist es eine gute Sache, anderen Menschen zu helfen und Leiden zu lindern, aber irgendwie sp&#252;re ich, dass dies nicht mein Weg ist.</p>
<p>Ich frage mich immer wieder, warum es vielen Menschen in anderen L&#228;ndern weit, weit weg so schlecht geht, warum viele von ihnen kein Wasser und kaum etwas zu Essen haben, warum sie t&#228;glich um ihre Existenz f&#252;rchten m&#252;ssen. Ich denke, dass viele Dinge auf der Welt deshalb schief laufen, weil die Menschen in diesen L&#228;ndern durch die Gesellschaft, in der ich lebe, ausgebeutet werden. Ich bin ein Teil der Gesellschaft, die andere Menschen ausbeutet und bin irgendwie an der Ausbeutung beteiligt. Ich kaufe zwar meinen Kakao, meistens im Fair Trade Laden in der Stadt, aber irgendwie kommt mir das vor wie Schuldmanagement. Ich versuche, so wenig sch&#228;dlich wie m&#246;glich zu sein, aber eigentlich ist der Versuch, m&#246;glichst wenig sch&#228;dlich zu sein ziemlich unsinnig. Ich habe das Gef&#252;hl, dass ich die falsche Frage stelle. Was ist eigentlich die Frage? Warum beute ich indirekt &#252;ber sieben Ecken den Rest der Welt aus, obwohl ich das gar nicht will?</p>
<p><strong>Entwicklungsl&#228;nder &#8211; und eine gewagte These<br />
</strong></p>
<p>Was sind Entwicklungsl&#228;nder? Wer stellt sich jetzt nicht viele dunkelh&#228;utige Menschen vor, die in solchen &#8220;Entwicklungsl&#228;ndern&#8221; von Hilfslieferungen leben, so wie man es aus dem Fernsehen kennt? Ich denke, hier steckt ein Dankfehler. Darum m&#246;chte ich versuchen, einmal umgekehrt zu denken und die Vorstellung vom Entwicklungsland einmal bei Seite zu legen.</p>
<p><strong>Was w&#228;re, wenn nicht die L&#228;nder weit, weit weg die Entwicklungsl&#228;nder sind sondern die sogenannten Industriel&#228;nder, also auch Deutschland?</strong> Warum brauchen die Industriel&#228;nder Entwicklungshilfe, wo die Menschen dort doch alles haben, was sie sich nur w&#252;nschen k&#246;nnen? -  Stop &#8211; Haben die Menschen alles, was sie zum Leben brauchen? Ich denke, hier bin ich auf einen weiteren Gedankenfehler gesto&#223;en. Die Menschen in den Industriel&#228;ndern haben von dem, was sie zum Leben brauchen<strong> </strong>fast gar nichts. Klingt komisch oder?</p>
<p>Bin ich jetzt etwa v&#246;llig &#252;bergeschnappt? &#8211; ich denke nicht. Die Menschen in den Industriel&#228;ndern<strong> kaufen</strong> sich das, was sie zum Leben brauchen mit Geld. Wer ist Hier in Deutschland Eigent&#252;mer des eigenen Hauses? Wer ist Eigent&#252;mer seines eigenen Ackers? Wer ist Eigent&#252;mer seiner N&#228;hmaschine, seines kreditfinanzierten Autos, seines Abwassers, seines Giftm&#252;lls? Die Dinge, von denen wir in den Industriel&#228;ndern leben liegen weit, weit weg von uns. Wir haben meist keinen Bezug zu dem was weit, weit weg von uns liegt und so bekommen wir die Auswirkungen unseres Fehlverhaltens &#252;berhaupt nicht mit. Hier liegt ein wichtiger Sachverhalt.</p>
<p><strong>Entwicklungshilfe f&#252;r die Industriel&#228;nder</strong></p>
<p>Die Ressourcen der Industriel&#228;nder sind so konstruiert, dass sie gro&#223; sein m&#252;ssen und sie sind so konstruiert, dass sie dazu neigen, nur einigen wenigen Menschen zu geh&#246;ren. Deshalb habe ich mich f&#252;r einen anderen Weg entschieden: Ich will Entwicklungshilfe f&#252;r mich selbst und f&#252;r das Industrieland Land leisten, wo ich Lebe. Ich werde versuchen meine Ressourcen so weit es mir m&#246;glich ist so zu konstruieren, dass sie dazu neigen klein zu sein und vielen Menschen zu geh&#246;ren. So bekomme ich die Auswirkungen meines Fehlverhaltens direkt mit und bin nicht gezwungen, so viel Unsinn zu machen, ohne es zu merken. Dann sind der Unsinn, oder die guten Dinge, den ich mache auch nicht mehr weit,weit weg sondern in dem Dorf, in dem ich lebe. Wenn ich damit Erfolg habe, werden andere Menschen das, was ich tue nachmachen.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Der Boden der Gesellschaft</title>
		<link>http://www.nuevalandia.net/archives/409</link>
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		<pubDate>Sat, 30 Jan 2010 09:24:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>michey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Grundsätzliches]]></category>

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		<description><![CDATA[Verschw&#246;rungstheorie Ich stand neulich in Dresden an der Kreuzung Pfotenhauerstra&#223;e &#8211; Fetscherstra&#223;e und habe mir die Baustelle f&#252;r die Waldschl&#246;sschenbr&#252;cke von weitem angesehen. Ich habe das ganze Ambiente so auf mich wirken lassen, die unglaublich breite Fetscherstra&#223;e und die H&#228;user am Rande der Fetscherstra&#223;e, die schon seit langem so gebaut sind, als ob an diesem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Verschw&#246;rungstheorie</strong></p>
<p>Ich stand neulich in Dresden an der Kreuzung Pfotenhauerstra&#223;e &#8211; Fetscherstra&#223;e und habe mir die Baustelle f&#252;r die Waldschl&#246;sschenbr&#252;cke von weitem angesehen. Ich habe das ganze Ambiente so auf mich wirken lassen, die unglaublich breite Fetscherstra&#223;e und die H&#228;user am Rande der Fetscherstra&#223;e, die schon seit langem so gebaut sind, als ob an diesem Ort schon immer eine Br&#252;cke &#252;ber die Elbe gebaut werden sollte. Das hat mich ein bisschen ins Philosophieren gebracht:</p>
<p>Ich freue mich bereits, wenn ich zwei Wochen in die Zukunft planen kann. Was in einem Monat ist oder gar in einem Jahr, das kann ich heute noch gar nicht sagen. Schaue ich mir aber die Baustelle der Waldschl&#246;sschenbr&#252;cke an, dann komme ich zu dem Schluss, dass es in unserer Gesellschaft Leute gibt, die &#252;ber  Generationen planen &#8211; zumindest scheint es so. Ich sehe im Gegensatz dazu Intellektuelle mit wenig Geld diskutieren und sehe, wie sie sich nicht einmal einig werden k&#246;nnen, wie man einen Nagel in die Wand schl&#228;gt. Gleichzeitig sprechen Politiker und Entscheidungstr&#228;ger gro&#223;er Konzerne mit einer Stimme, wenn es darum geht, Steuern zu erh&#246;hen, Gigantische Projekte zu realisieren, Gesetze zu versch&#228;rfen oder Kriege durchzuf&#252;hren. Die Menschen, die wenig besitzen, tun sich unendlich schwer, gemeinsam zu handeln. Die Menschen, die viel besitzen, brauchen sich scheinbar gar nicht abzusprechen sondern scheinen nahezu immer einer Meinung zu sein.</p>
<p>Gibt es wirklich eine Weltversch&#246;rung, wo &#8220;Die da oben&#8221;, &#8220;die Elite&#8221; oder sonst wer beteiligt sind. Treffen sich irgendwelche Leute in geheimen Clubs, wo schon ihre Gro&#223;v&#228;ter und Ururgro&#223;v&#228;ter Mitglied waren, wo man hineingeboren wird und wo die Pl&#228;ne f&#252;r die Weltherrschaft geschmiedet werden?</p>
<p>Oder stelle ich vielleicht die falsche Frage?</p>
<p>Mit Sicherheit gibt es irgendwelche exclusiven Clubs dieser Art, aber ob die Menschen in solchen Clubs so viel Macht besitzen &#8211; irgendwie kommen mir da Zweifel auf. Wie sollen ein paar Herren in seltsamer Kleidung den gesamten, selbstorganisierenden, chaotischen Organismus namens Menschheit kontrollieren? Ich denke, diese Herren w&#228;ren nur noch &#252;berfordert.</p>
<p><strong>Boden und Ressourcen.</strong></p>
<p>Wer selbst Gartenbau betreibt, der wird wissen, dass die Beschaffenheit des Bodens ganz stark bestimmt, welche Pflanzengesellschaften auf ihm wachsen und wie sie sich organisieren. Der Boden und das Klima sind die Ursache, die Pflanzengesellschaft und ihre Auspr&#228;gung sind die Wirkung. sicher beeinflussen die Pflanzen auch den Boden unter sich, aber trotzdem stehen ihnen nur die Stoffe zu Verf&#252;gung, die auch im Boden sind. Das bringt mich auf einen Gedanken, vielleicht nur eine Vermutung:</p>
<p>Was w&#228;re wenn es sich mit der menschlichen Gesellschaft &#228;hnlich so verh&#228;lt wie mit den Pflanzen? Was w&#228;re wenn die an einem Ort zu Verf&#252;gung stehenden Ressorucen die Struktur der Menschlichen Gesellschaft bestimmen? Angenommen, an einem Ort der Welt w&#252;rde ein gigantisches Solarkraftwerk gebaut, dass alle Menschen in der Region mit Energie versorgt. Es wird immer jemanden geben, dem dieses Kraftwerk geh&#246;rt und der dieses Kraftwerk in Stand h&#228;lt. All die Menschen, die Eigentum an diesem Kraftwerk haben werden versuchen, ihren Besitz zu erhalten. Diese Menschen werden sich wahrscheinlich fast immer einig sein was sie in bezug auf das Kraftwerk sowie in Bezug auf die Energieversorgung zu tun haben. Die physikalisch vorhandene Struktur der Energieversorgung macht bestimmte Handlungsweisen einfach erforderlich. Die Menschen aber, die kein Eigentum an dem Solarkraftwerk haben, die abh&#228;ngig vom Solarstrom sind, werden sich zu tode diskutieren, wenn es darum geht, gegen die Symptome der Anbh&#228;ngigkeit zu k&#228;mpfen. Die Menschen, die nicht Eigent&#252;mer des Solarkraftwerks sind, werden dar&#252;ber diskutieren, ob es besser ist, die Gewerbesteuer zu erh&#246;hen, oder den Stromanbieter zu zerschlagen und zu verteilen, w&#228;hrend die Eigent&#252;mer des Solarkraftwerks gerade die langfristige Verg&#246;&#223;erung des Kraftwerks in den n&#228;chsten 20 Jahren beschlie&#223;en.</p>
<p><strong>Die Suche nach der richtigen Frage</strong></p>
<p>Kann es sein, dass nicht die Pl&#228;ne einer &#8220;herrschenden Elite&#8221;, die Generationen &#252;berdauern sondern die physikalischen Ressourcen, die an einem Ort vorhanden sind? Kann es sein, dass es eigentlich eine starre &#8220;herrschende Elite&#8221; gar nicht gibt, sondern dass vielmehr zentral sturkturierte, physikalische Ressourcen immer wieder im Laufe der Generationen &#8220;herrschende Eliten&#8221; hervorbringen? Entstehen &#8220;herrschende Eliten&#8221; erst gar nicht, wenn die physikalischen Ressourcen dezentral strukturiert sind?</p>
<p>Eines kann ich mit Sicherheit sagen: Wenn ich der Eigent&#252;mer meiner physikalischen Ressourcen bin, dann f&#228;llt es mir wesentlich leichter, an mich gestellte Forderungen  zu ignorieren, als wenn ich von den Ressourcen anderer abh&#228;ngig bin. Wenn ich aber der Eigent&#252;mer meiner Ressourcen bin und meine Ressourcen pflegen m&#246;chte, werden meine Ressourcen auch von mir bestimmte Verhaltensweisen und Handlungen erfordern, denn sie sind der &#8220;Boden&#8221; auf dem ich wachse.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Physische &#214;konomie</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Dec 2009 19:41:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>michey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bewußtes Handeln]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft & Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Physische Ökonomie]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[Angenommen &#8230; &#8230; wir betrachten die G&#252;terstr&#246;me in der Wirtschaft &#8211; und jetzt kommts &#8211; losgel&#246;st vom Geld. Manche m&#246;gen jetzt sagen &#8220;das geht doch nicht! Wie soll man sich ohne Geld etwas kaufen!&#8221;. Mir f&#228;llt das Denken ohne Geld sehr leicht, weil ich Ingenieur bin und beruflich mit den universellen Prinzipien der Naturgesetze arbeite [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Angenommen &#8230;</strong></p>
<p>&#8230; wir betrachten die G&#252;terstr&#246;me in der Wirtschaft &#8211; und jetzt kommts &#8211; losgel&#246;st vom Geld. Manche m&#246;gen jetzt sagen &#8220;das geht doch nicht! Wie soll man sich ohne Geld etwas kaufen!&#8221;. Mir f&#228;llt das Denken ohne Geld sehr leicht, weil ich Ingenieur bin und beruflich mit den universellen Prinzipien der Naturgesetze arbeite und weniger mit menschlichen Prinzip des Geldes. Ich versuche deshalb einmal, Euch mit einem Beispiel deutlich zu machen, um was ich sagen m&#246;chte.</p>
<p>Ich habe mir gerade eine sch&#246;ne hei&#223;e Tasse Kakao gemacht. Dazu habe ich etwas Kakao, hei&#223;es Wasser und einen Schuss Milch genommen. Das Wasser kommt bei mir aus dem Wasserhahn beziehungsweise aus der Wasserleitung &#8230; nein .. eigentlich wird das Wasser in einer Talsperre in der Region gesammelt und flie&#223;t &#252;ber Wasserleitungen in mein Haus. Damit ich nicht jedes Kilogramm Wasser 10 Meter hoch in meine Wohnung schleppen muss, wird das Wasser in meinen Wasserhahn gepumpt. Mineralwasserflaschen kaufe ich keine, weil das Wasser dort h&#228;ufig in einem anderen Teil Europas in Flaschen abgef&#252;llt wird und dann mit Lastwagen zum Supermarkt in meiner N&#228;he gefahren werden m&#252;sste. Das macht doch irgendwie keinen Sinn, Wasser in Flaschen durch Europa zu fahren, obwohl es doch bei mir vor Ort vom Himmel f&#228;llt.</p>
<p>Das Gas, um das Wasser hei&#223; zu machen kommt &#8230; nun ja &#8230; durch die Gasleitung zu mir. Genau genommen kommt es irgendwo in Russland aus der Erde. Ich muss nicht jedes Kilogramm Gas von Russland aus zu meiner Wohnung schleppen. Das &#252;bernehmen Pumpen f&#252;r mich, die das Gas &#252;ber tausende Kilometer durch Pipelines pumpen.</p>
<p>Diesen Sommer haben Arbeiter die Stra&#223;en vor meinem Haus aufgerissen und die Gas- und Wasserleitungen repariert. Die Arbeiter haben dies nat&#252;rlich nicht mit Muskelkraft gemacht. Eigentlich waren nur drei Arbeiter da und ein gro&#223;er Bagger, der die Schwerstarbeit gemacht hat. Eigentlich ist so ein Bagger doch eine Super Sache: Niemand muss sich mit Spitzhacke und Spaten in einer Baugrube die Gesundheit durch Schwerstarbeit kaputtmachen. Die Wasserleitung und auch die Gasleitung sind in gutem Zustand und so habe ich meinen hei&#223;en Kakao.</p>
<p>Mein Kakao kommt aus dem Laden, der Fair-Trade-Produkte in meiner Stadt verkauft. Fair-Trade deshalb, weil ich hoffe, dass die Bauern in in der Elfenbeink&#252;ste nicht vor ihren gef&#252;llten Kakaos&#228;cken verhungern m&#252;ssen, w&#228;hrend sie den Kakao f&#252;r mich machen. Der Kakao wird dann vermutlich mit Schiffen und Lastwagen zu dem Fair-Trade-Laden gefahren wo ich ihn dann abhole. Niemand muss den Kakao von Afrika bis zum mir mit den H&#228;nden tragen.</p>
<p>Bald wird der Kakao auf meine Blase dr&#252;cken und ich werde dann dort hin gehen, wo der Kaiser zu Fu&#223; hingeht. Ich werde dann eine Menge chemischer Elemente wie Stickstoff aus dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Haber-Bosch-Verfahren" target="_blank">Haber Bosch Verfahren</a> sowie Wasserstoff, Sauerstoff die Toilette heruntersp&#252;len. Sollte sich mein Mittagessen von heute sich noch melden werde ich auch <a href="http://www.spektrum.de/artikel/1006319&amp;_z=798888" target="_blank">Phosphor aus Marokko oder den USA</a>, Kalium, Calcium und viele andere Chemische Elemente in die Abwasserleitung sp&#252;len. Von dort aus kommen diese Chemischen Elemente dann in die Kl&#228;ranlage, dann in die M&#252;llverbrennungsanlage und dann auf eine Deponie.</p>
<p>Die Gedanken sind doch gar nicht so ungew&#246;hnlich und neu, nicht wahr? Das ist physische &#214;konomie &#8211; so einfach dass es schon fast banal ist &#8211; doch ist es das wirklich?</p>
<p><strong>Physische &#214;konomie &#8211; fremde &#214;konomie</strong></p>
<p>Ich war heute in der Universit&#228;tsbiliothek und habe ein bisschen im Bereich Thermodynamik geschm&#246;kert. Was es da alles gibt &#8211; ich bin immer wieder begeistert, was alles machbar ist. Unsere technischen M&#246;glichkeiten sind enorm, nicht nur in Deutschland sondern Weltweit! Im Grunde genommen br&#228;uchten wir Menschen auf dieser Welt heute kaum zu arbeiten und h&#228;tten genug zu essen, zu trinken und ein gem&#252;tliches Zuhause. Rein technisch gesehen ist diese Erde ein Schlaraffenland. Durch die Hilfe unserer Technik br&#228;uchten wir nicht unser Brot auf biblische Art im Schwei&#223;e unseres Angesichts essen. Wenn jemand jetzt meint, das das nicht geht, dann kann er gleich zu mir kommen und ich sage ihm ein technisches Projekt zur <strong>technischen</strong> Verbesserung der Lebensumst&#228;nde von Menschen, mit dessen Umsetzung er gleich morgen anfangen kann. Es steht jedem frei, auch zu einem anderen Ingenieur zu gehen. In den Schubladen meiner Kollegen quillen die Ideen genau so &#252;ber wie in meiner.</p>
<p>Daf&#252;r sorgen, dass die Menschen sich vertragen uns sich nicht gegenseitig das Leben zur H&#246;lle machen, das k&#246;nnen meine Ingenieurskollegen und ich nicht. Sich gegenseitig respektieren und das eigene Leben gestalten, das m&#252;ssen die Menschen schon selbst tun. Ich denke, dass jeder Mensch sein eigenes Leben sehr gut gestalten w&#252;rde, wenn man ihn oder sie einfach nur machen l&#228;&#223;t.</p>
<p>Vielleicht k&#246;nnte jemand jetzt behaupten, dass in der freien Wirtschaft mit ihren Gesetzen des freien Marktes ein gutes Leben f&#252;r alle nun einmal nicht geht. Das ist schlie&#223;lich nicht finanzierbar  -  doch vorsicht &#8211; hier schleicht sich schon wieder das Gesetz der Geldes ein, das wie ein einzig wahrer Gott keinen Widerspruch duldet. Doch Geld ist kein universelles Prinzip sondern von Menschen gemacht.</p>
<p>Betrachtet man die &#214;konomie rein physikalisch, also mit Hilfe der Prinzipien des Erhaltes von Masse, Energie, Impuls und der elektrischen Ladung, so kann man im Grunde genommen sagen dass jeder Mensch, der durch die Folgen von Armut stirbt, durch unsere Gleichg&#252;ltigkeit und unser Wegsehen ermordet wird. Ist Physische &#214;konomie immer noch banal oder erkennen wir, dass wir im grunde oft nicht wissen, was wir tun?</p>
<p><strong>Aber was bleibt zu tun?</strong></p>
<p>F&#252;r mich selbst zumindest wei&#223; ich genau, was ich als Ingenieur zu tun habe. Ich nehme als Ingenieur nur Auftr&#228;ge an, die mir physikalisch als sinnvoll erscheinen und selbstverst&#228;ndlich auch meinem Auftraggeber helfen Lebensgrundlagen zu erschaffen, sprich Ertr&#228;ge zu erwirtschaften. Ich versuche auch, meine Auftraggeber zu inspirieren, so dass sie die physikalischen Wirkungen ihres Handelns besser &#252;berblicken k&#246;nnen. Oft ergeben sich hier v&#246;llig neue Gesch&#228;ftsm&#246;glichkeiten. (<a href="http://www.youtube.com/watch?v=QZyGKpE7r38" target="_blank">Hier ist ein vierteiliges Video, dass mich selbst sehr inspiriert hat</a> und das einige M&#246;glichkeiten aufzeigt.) Damit ich das tun kann, habe ich eigene Lebensgrundlagen in Form von n&#252;tzlichen Technologien erschaffen, so dass ich im Notfall auch mal auf einen Auftrag verzichten kann, wenn dieser mir physikalisch unsinnig erscheint. Mein Lebensstandard ist meinen Lebensgrundlagen angemessen, so dass ich nicht der Sklave meines Besitzes bin. Gleichzeitig fehlt es mir an nichts. Auf diese Weise, versuche ich im Alltag, meine Verantwortung wahrzunehmen, so gut ich es eben kann. Was mein Handeln wiederum f&#252;r Konsequenzen hat, wird nur die Zukunft zeigen.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Zuf&#228;lle gibts &#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Dec 2009 14:45:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>michey</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer h&#228;tte das gedacht &#8230; &#8230; in Afganistan existieren Vorkommen von Kupfer und einigen anderen wertvollen Rohstoffen. Das geht aus einem Artikel von Spiegel online vom 19.12.09 hervor. Wenn die Welt herk&#246;mmliche Solarkollektoren braucht, wird Kupfer unter Umst&#228;nden an Wert zunehmen. Rein zuf&#228;llig f&#252;hren wir dort zusammen mit anderen L&#228;ndern Krieg. Wenn das kein Zufall [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wer h&#228;tte das gedacht &#8230;</strong></p>
<p>&#8230; in Afganistan existieren Vorkommen von Kupfer und einigen anderen wertvollen Rohstoffen. Das geht aus einem <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,668292,00.html" target="_blank">Artikel von Spiegel online vom 19.12.09</a> hervor. Wenn die Welt herk&#246;mmliche Solarkollektoren braucht, wird Kupfer unter Umst&#228;nden an Wert zunehmen. Rein zuf&#228;llig f&#252;hren wir dort zusammen mit anderen L&#228;ndern Krieg. Wenn das kein Zufall ist&#8230; aber ich m&#246;chte ja nichts b&#246;ses denken &#8230;</p>
<p>Ich sage ja immer, es gibt eine Frage, die die wichtigste Frage des Lebens ist: &#8220;<em>Wer ist der Eigent&#252;mer der Lebensgrundlagen der Menschen</em>&#8220;. Die Menschlichkeit bleibt hier fast immer auf der Strecke.</p>]]></content:encoded>
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		<title>ELENA</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 20:46:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>michey</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer ist ELENA? ELENA ist nicht etwa eine wundersch&#246;ne Frau &#8211; nein &#8211; sch&#246;n w&#228;rs. Elena hat indirekt etwas mir Lebensgrundlagen zu tun. Elena ist auch kein Mensch. Ein s&#252;&#223;es K&#228;tzchen ist ELENA auch nicht, auch keine Pflanze. ELENA ist aber wichtig und wir alle werden sie bald kennen lernen, ob wir wollen oder nicht. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wer ist ELENA?</strong></p>
<p><a href="http://www.das-elena-verfahren.de">ELENA</a> ist nicht etwa eine wundersch&#246;ne Frau &#8211; nein &#8211; sch&#246;n w&#228;rs. Elena hat indirekt etwas mir Lebensgrundlagen zu tun. Elena ist auch kein Mensch. Ein s&#252;&#223;es K&#228;tzchen ist ELENA auch nicht, auch keine Pflanze. ELENA ist aber wichtig und wir alle werden sie bald kennen lernen, ob wir wollen oder nicht. Als ich &#252;ber ELENA gelesen habe, sind mir nicht einmal mehr die &#252;blichen zynischen Spr&#252;che eingefallen. Meinem frechen Mundwerk hat es einfach nur die Sprache verschlagen, mir fehlten die Worte. ELENA ist ein Verfahren zur elektronischen Erfassung von Einkommensnachweisen f&#252;r Arbeitnehmer. Das <a href="http://www.bgblportal.de/BGBL/bgbl1f/bgbl109s0634.pdf" target="_self">Gesetz wurde am 28. M&#228;rz 2009</a> vom Bundestag mit Zustimmung des Bundesrates beschlossen.</p>
<p>Nun gut: Einkommensnachweise h&#246;rt sich erst einmal harmlos an. Das Finanzamt hat ja auch Einkommensnachweise. Als ich mich aber etwas n&#228;her mit dem System besch&#228;ftigt habe, hat sich mir der Magen umgedreht. Im Grunde genommen geht es um eine zentrale Datenbank, in der Arbeitgeber und Arbeitsagentur Daten &#252;ber Arbeitnehmer sammeln, wobei der Arbeitnehmer nur mittelbar &#252;ber ein sogenanntes <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Trust_Center" target="_blank">Trust Center</a> an diesem Prozess beteiligt ist. Der Datensatz, der dabei angefertigt wird ist haarstr&#228;ubend.</p>
<p>Den <a href="http://www.das-elena-verfahren.de/verantwortung/gremien/ak-elena/verfahrensbeschreibung/verfahrensbeschreibung-anlage-5/view">Datensatz des ELENA Verfahrens</a> kann man sich als pdf-File aus dem Netz herunterladen. Hier sein aber mal ein paar Dinge erw&#228;hnt, die &#252;ber die &#252;blichen Angaben bez&#252;glich Arbeitgeber/ Dienstherr, Wochenarbeitsstunden, Urlaubsgeld, sonstige Zuwendungen, Name und Adresse von Arbeitgeber und Arbeitnehmer,  etc. hinausgehen:</p>
<ul>
<li>Teilnahme an Streiks</li>
<li>Fehlzeiten mit Begr&#252;ndung</li>
<li>Abmahnungen</li>
<li>Fehlverhalten des Arbeitnehmers</li>
</ul>
<p>Wenn Ihr die Dokumente zu ELENA durchlest, dann seid Euch dar&#252;ber im Klaren: Das ganze ist kein Film und kein Spiel. Die Leute, die das schreiben meinen das, was sie sagen ernst und sie werden die mit viel finanziellem Aufwand gesammelten Daten auch verwenden. Wenn Ihr irgendwann einmal vor dem Beamten bei der Arbeitsagentur sitzt, werdet Ihr merken, dass dieser Mensch so einiges &#252;ber Euch wei&#223; und Ihr werdet das zu sp&#252;ren bekommen.</p>
<p>&#220;brigens: Es ist ein ziemlich eigenartiges Gef&#252;hl, wenn man einen Menschen mit einer Akte vor sich hat, in der gesammeltes Wissen &#252;ber einen selbst steht. Ich wei&#223; das aus Erfahrung mit Arbeitgebern und der ARGE. Das einzige, was in einer solchen Situation hilft ist, sich auf die eigenen Forderungen zu konzentrieren und sich keinesfalls auf Diskussionen einzulassen. Was bleibt ist auf jeden Fall das Gef&#252;hl, auf irgendeine Weise missbraucht worden zu sein.</p>
<p><strong>Vorw&#252;rfe an fr&#252;here Generationen</strong></p>
<p>Ich erinnere mich noch an die Zeit w&#228;hrend des Abiturs. Da hatte ich eine Diskussion mit einem &#228;lteren Ingenieur, der in unserer Schule die Ausgabe der Schulb&#252;cher verwaltete. Zu der Zeit hatten wir im Geschichtsunterricht zum 1000 sten Mal das 3. Reich besprochen. Wir haben mit dem Finger auf die Generation unserer Gro&#223;eltern gezeigt und uns gefragt, wie diese nur so dumm gewesen sein konnten, den Nationalsozialisten nachzulaufen. Ich behauptete im Gespr&#228;ch mit dem Ingenieur, dass mir so etwas niemals passieren k&#246;nnte, da ich ja aus der Geschichte gelernt h&#228;tte. Der Ingenieur aber sagte zu mir, dass ich eine herannahende Diktatur nicht erkennen werde und diese genau so unterst&#252;tzen werde, wie alle anderen auch. Damals glaubte ich dem Ingenieur nicht, aber heute verstehe ich, was er gemeint hat. Heute verstehe ich auch der Generation meiner Gro&#223;eltern keinen Vorwurf mehr &#8230; Zeigen ich mit dem Finger auf andere, dann zeigen drei Finger auf mich. Die n&#228;chste Diktatur wird sicher nicht daran zu erkennen sein, dass ein Irrer, kleiner Mann mit fettigen Haaren in einer Uniform schreiend hinter einem Rednerpult steht. Auch Diktatoren lernen aus der Geschichte&#8230;</p>
<p><strong>Was bleibt also zu tun?</strong></p>
<p>Ich kann es nicht oft genug betonen:</p>
<p><em><strong>Erschafft Euch Lebensgrundlagen, ganz gleich wie bescheiden sie auch sein m&#246;gen und teilt Euer Wissen mit anderen Menschen.</strong></em></p>
<p>Nur derjenige, der eigene Lebensgrundlagen besitzt, muss nicht bedingungslos denen dienen, die Lebensgrundlagen besitzen. Eigene Lebensgrundlagen verhindern, dass Menschen mit Hilfe von etwas Brot gleichgeschaltet werden k&#246;nnen. Jede Lebensgrundlage ist ein St&#252;ckchen Freiheit. Durch Tausch von Lebensgrundlagen wird das Leben aller Menschen reicher und angstfrei.</p>
<p>Das kann jeder einzelne tun:</p>
<ul>
<li>Sammelt Wissen und teilt es bereitwillig</li>
<li>Erlernt F&#228;higkeiten, mit denen Ihr Essen, Kleidung, Wohnung, Medizin, Energie, Mobilit&#228;t, Telekommunikation etc herstellen k&#246;nnt.</li>
<li>Helft anderen Menschen</li>
<li>Nehmt Hilfe anderer Menschen freundlich an</li>
<li>Investiert in Essen, Kleidung, Wohnung, Gesundheit etc.</li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kleine-Welt-Ph%C3%A4nomen" target="_blank">Vernetzt Euch</a></li>
<li>Benutzt das Euro-Geld nur dort, wo es n&#246;tig ist und tauscht Leistungen untereinander, wann immer es m&#246;glich ist.</li>
<li>Erz&#228;hlt anderen von euren Schwierigkeiten und Erfolgen</li>
<li>Bevorzugt Gesch&#228;fte, die Lebensgrundlagen erschaffen. Investiert Arbeitszeit und Know How in Unternehmungen, die Lebensgrundlagen erschaffen.</li>
<li>Verlinkt die Dinge im Internet, die euch unangenehm auffallen mit euren Homepages, distanziert euch von den verlinkten Inhalten wenn n&#246;tig und verlinkt Eure Rechercheergebnisse im gleichen Artikel. So holt ihr die faulen Dinge ans Licht des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kleine-Welt-Ph%C3%A4nomen" target="_blank">skalenfreien Internets.</a></li>
<li>Lebt Eure Ideale sichtbar vor, anstatt nur dar&#252;ber zu reden und zwar jetzt, nicht erst morgen.</li>
<li>Ihr selbst habt ein gutes Bild von Euch selbst. Vertraut auch darauf, dass auch andere Menschen ein gutes Bild von sich selbst haben.</li>
</ul>]]></content:encoded>
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