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	<description>Eine Reise von Altland nach Neuland</description>
	<lastBuildDate>Thu, 06 May 2010 12:41:48 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Staatsbankrott Griechenland</title>
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		<pubDate>Thu, 06 May 2010 12:33:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>viajero</dc:creator>
				<category><![CDATA[Altland]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft & Geld]]></category>
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		<description><![CDATA[Es gibt immer mehr Menschen, welche Glauben die immense Verschuldung Griechenlands kommt daher, das die Griechen faul sind und ihre Finanzen nicht ordentlich verwalten. Und wir m&#252;ssen jetzt daf&#252;r zahlen? Das erscheint nat&#252;rlich als ungerecht. Steuergelder werden aber in jedem Land verschwendet. Solche Griechenland-Stories k&#246;nnten &#228;hnlich von jedem Land geschrieben werden. Der eigentlich Grund liegt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt immer mehr Menschen, welche Glauben die immense Verschuldung Griechenlands kommt daher, das die Griechen faul sind und ihre Finanzen nicht ordentlich verwalten. Und wir m&#252;ssen jetzt daf&#252;r zahlen? Das erscheint nat&#252;rlich als ungerecht.</p>
<ul>
<li> Steuergelder werden aber in jedem Land verschwendet. Solche Griechenland-Stories k&#246;nnten &#228;hnlich von jedem Land geschrieben werden.</li>
<li>Der eigentlich Grund liegt viel tiefer und schaukelt sich schon seit 40 Jahren hoch. Griechenland ist hier der erste Schwachpunkt, wird aber nicht der letzte bleiben.</li>
<li>Einen Artikel mit anschaulicher Erkl&#228;rung dazu und was uns noch erwartet: <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32551/1.html" target="_blank">Krisenmythos Griechenland</a>.</li>
<li>Ein finanzcrash im gro&#223;en Stil g&#228;be wenigstens die Chance auf einen Neuanfang mit einem ges&#252;nderen Fundament (<a href="http://wiki.nuevalandia.net/Neuland-Geldsystem" target="_blank">Neuland-Geldsystem</a>)</li>
</ul>
<p>Gerne zum weitergeben. Es w&#228;re sch&#246;n, wenn der eine oder andere Stammtisch zur&#252;ckgewonnen werden k&#246;nnte und nicht auf den “ausl&#228;ndischen S&#252;ndenbock” hereinf&#228;llt… Bei der Schweinegrippe hat&#8217;s ja auch schon nicht geklappt und die Menschen waren schlauer als die Medien+Politiker&#8230; ;-)</p>]]></content:encoded>
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		<title>Die 2. Wende</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Apr 2010 17:12:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>viajero</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausblicke auf Neuland]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Macht]]></category>
		<category><![CDATA[neubeginn]]></category>
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		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Die 1. Wende Ich bin in der DDR gro&#223; geworden. Meine Eltern waren in der Kirche (dem einzigen institutionellen Gegenspieler der DDR-Diktatur) und schon immer kritisch gegen&#252;ber dem System gewesen. Es war f&#252;r die meisten offensichtlich, da&#223; sie vom DDR-Staat verarscht werden. Die Mauer um die b&#246;sen Imperialisten abzuwehren, hatte den Stacheldraht nach innen! Ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die 1. Wende</strong></p>
<p>Ich bin in der DDR gro&#223; geworden. Meine Eltern waren in der Kirche (dem einzigen institutionellen Gegenspieler der DDR-Diktatur) und schon immer kritisch gegen&#252;ber dem System gewesen.</p>
<p>Es war f&#252;r die meisten offensichtlich, da&#223; sie vom DDR-Staat verarscht werden. Die Mauer um die b&#246;sen Imperialisten abzuwehren, hatte den Stacheldraht nach innen! Ein Konstruktionsfehler?</p>
<p>Trotzdem gab es tats&#228;chlich Leute, welche den Schmus glaubten (das war bei Hitler ja auch schon so). Und viele die sich anpassten+mitmachten um studieren zu k&#246;nnen oder Karriere zu machen.</p>
<p>Im Herbst &#8217;89 war die Verarschung aber zu vielen bewu&#223;t und das Anpassen zu doof. Es ging los mit Gespr&#228;chskreisen und nat&#252;rlich den Montagsdemos. Die Leute wachten pl&#246;tzlich auf, hatten wieder viel mehr Freude und Tatendrang. Man konnte pl&#246;tzlich &#246;ffentlich frei reden und es gab tausende Gleichgesinnte. Es war eine sehr sch&#246;ne Zeit! Wie Fr&#252;hling!</p>
<p>Es lag in der Luft, da&#223; etwas Gro&#223;es passieren w&#252;rde. Tats&#228;chlich und gl&#252;cklicherweise war das Gro&#223;e nicht eine blutige Niederschlagung wie in Prag oder Peking, sondern ein friedlicher Umsturz. Es knisterte wirklich in der Luft, als wir bei den Montagsdemos den bewaffneten Polizisten Kerzen schenkten.</p>
<p>Man merkte auch, da&#223; die Sicherheitsbeamten selbst nicht richtig wu&#223;ten, wie sie reagieren sollten. Sicher hatten sie vorher eine Gehirnw&#228;sche bekommen und erwarteten b&#246;se, gewaltbereite Umst&#252;rzler. Als es dann Familien mit Kindern, Rentner und Professoren waren, kamen ihnen vielleicht sp&#228;testens jetzt die ersten Zweifel an ihrem System-Glauben.</p>
<p>Der Mauerfall war dann nat&#252;rlich ein Highlight und es gab eine richtige Jubelstimmung wie bei einem gro&#223;en Sieg der eigenen Fu&#223;ballmannschaft.</p>
<p><strong>1 Jahr Machtvakuum</strong></p>
<p>Aber auch danach blieb es bis zur Wiedervereinigung unheimlich aufregend. Der Himmel schien das erste Mal ge&#246;ffnet, alles schien m&#246;glich zu sein und viel besser zu werden. Vor allem: wir selbst hatten es in der Hand. Die Politiker waren pl&#246;tzlich normale B&#252;rger von den Montagsdemos und nicht mehr unpers&#246;nliche Typen im Elfenbeinturm. Man konnte wirklich etwas bewegen!</p>
<p>Vor allem gab es dieses Jahr lang soviel Freiheit wie vorher und nachher nicht mehr. Die DDR-Diktatur hatte ausgedient und konnte einem nichts mehr anhaben und der Kapitalismus hatte die Ossies noch nicht einsortiert. Wir befanden uns sozusagen f&#252;r 1 Jahr in einem Macht-Vakuum wo die B&#252;rger mal nicht &#252;ber den Tisch gezogen wurden. Da wurden auch ein paar richtig gute Gesetze gemacht (z.B. die Einrichtung der Nationalparks)</p>
<p>Im Sommer &#8217;90 war ich im besten Ferienlager aller Zeiten. Ich war in der gr&#246;&#223;ten Gruppe. Die fr&#252;here G&#228;ngelei mit Apellen und so gab es nat&#252;rlich nicht mehr. Daf&#252;r gab es unglaublich viele Rechte+M&#246;glichkeiten. Vor allem f&#252;r uns &#196;lteste. Deutschland gewann auch noch die Weltmeisterschaft!</p>
<p>Sp&#228;ter war ich selbst Ferienbetreuer. Diese Freiheiten f&#252;r die Jugendlichen wurden nach der Vereinigung schnell wieder kassiert aufgrund von Sicherheitsdenken/Angst oder dem Klagerecht der Eltern usw. Daf&#252;r mu&#223;te man die richtigen Markenklamotten und Videospiele haben.</p>
<p>Das Machtvakuum sp&#252;rte man auch bei Beamten+Polizei. Weder vorher noch nachher gab es so wenig Kontrolle und Willk&#252;r (und trotzdem wurde es von den B&#252;rgern nicht ausgenutzt, sondern als Lebensqualit&#228;t erfahren)</p>
<p>Nat&#252;rlich waren nicht alle gl&#252;cklich. Es gab z.B. diejenigen, welche bis zum Schluss an die sozialistischen M&#228;rchen geglaubt haben. Als es nun in Scherben lag, passierte das bei einigen auch mit der Psyche. Oder die fr&#252;heren Nutznie&#223;er, welche nicht schnell genug die Kurve kriegten und ihrer Macht entledigt wurden, verfielen dem Alkohol.</p>
<p><strong>Besetzung der Macht<br />
</strong></p>
<p>Der Kapitalismus brauchte nur 1 Jahr um das entstandene Vakuum zu &#252;bernehmen. Dies lief genauso wie am Anfang des Sozialismus mit Versprechungen von der besseren Welt und den &#8220;bl&#252;henden Landschaften&#8221;. Die Menschen wurden mit genau dem angef&#252;ttert, was sie vorher nicht hatten (Reisefreiheit + alles ist k&#228;uflich). Auf was es dann langfristig zu verzichten galt, stand im Kleingedruckten. Das hat aber sowieso niemand lesen wollen.</p>
<p>Ob nun Abschaffung der Sklaverei, Feudalismus, franz&#246;sische Revolution&#8230;  in der Geschichte war es bisher immer so. Nach einer Revolution (egal ob friedlich oder blutig), gab es nach nicht allzu langer Zeit wieder Strukturen, welche die einen zu Lemminge und die anderen zu einer Art von Herrschern machte. Dies sicher meist sogar unbewu&#223;t ohne wirkliche &#8220;Strippenzieher&#8221; im Hintergrund (siehe &#8220;<a href="http://wiki.nuevalandia.net/Unbewu%C3%9Fte_Ausbeutung" target="_blank">unbewu&#223;te Ausbeutung</a>&#8220;). Nur dadurch, da&#223; die M&#246;glichkeit der Ausbeutung bestand, findet sich jemand der sie nutzt. Dieses oft sogar unwissentlich (wie z.B. bei der <a href="http://wiki.nuevalandia.net/Altland-Geldsystem" target="_blank">Zinsproblematik</a>).</p>
<p><strong>Das schleichende Gift</strong></p>
<p>Das jetzige System zieht genauso die Masse sowie die Natur &#252;ber den Tisch. Nutznie&#223;er ist eine Minderheit. Es ist nur nicht so offensichtlich.</p>
<p>Finanzkrise, marode Sozialsysteme, Arbeitslosigkeit, Wirtschaftsrezessionen, sinkende Realeinkommen, globale Umweltzerst&#246;rung, vermehrter Stress auf Arbeit + &#8220;Burnouts&#8221;, unsichere Renten, sinkende Lebensqualit&#228;t, Schlie&#223;ungen von Schulen, B&#228;dern+Bibliotheken&#8230;</p>
<p>Es fehlt immer mehr am Geld f&#252;r die &#8220;richtigen Sachen&#8221;. Die Milliarden, welche &#252;ber den Solidarpakt nach Ostdeutschland gekippt werden, gehen z&#252;gig mit anderen Milliarden &#252;ber die Filialen von Aldi+Co. in die Konzernzentralen nach Westdeutschland oder in den Rest der Welt. Inzwischen bleibt das Geld aber auch nicht mehr in Westdeutschland oder dem Rest der Welt: T&#228;glich sind in Deutschland inzwischen mehrere Milliarden € an Zinsen f&#228;llig, welche die Unternehmer f&#252;r ihre Kredite zahlen m&#252;ssen. Vor wenigen Jahrzehnten waren es lediglich Millionen. Diese Milliarden stecken in den Preisen der G&#252;ter. Somit zahlt jeder inzwischen durchschnittlich 40% vom Produktpreis diese Zinsen. Wenn jeder auch wieder von den Zinsen etwas abbeckommt, w&#228;re ja alles in Ordnung. Allerdings gewinnen nur 10% der Haushalte in Deutschland dabei (diese aber richtig!). Damit existiert eine riesige Umverteilungsmaschine, welche t&#228;glich Milliarden von 90% der Deutschen zu den 10% reichsten Deutschen verteilt. Diese k&#246;nnen soviel gar nicht ausgeben, sondern nur wieder anlegen -&gt; Die Schere &#246;ffnet sich weiter&#8230; Bis wann???</p>
<p>Nicht nur die Wirtschaft dr&#252;ckt auf die Arbeitnehmer, sondern auch der Staat. Obwohl er ja jedes Jahr immer soviel Geld einnimmt und zus&#228;tzlich an Krediten aufnimmt (<a href="http://wiki.nuevalandia.net/Staatsverschuldung" target="_blank">Staatsverschuldung</a>). Dem gegen&#252;ber beschweren sich die Volkswirte+Zentralbanker, da&#223; zu viel Geld an den B&#246;rsenm&#228;rkten ist und die Spekulationen anheizen bis sie platzen.</p>
<p>Das Geld ist also da, nur an der falschen Stelle. Die einen haben soviel, dass sie nicht wissen wohin damit und andere verhungern. Damit verwehrt es nicht nur den Nutzen, den das Geld an der richtigen Stelle (z.B. Bildung) h&#228;tte, sondern es schafft sogar zus&#228;tzliche Risiken und Zusammenbr&#252;che zuerst im Finanzmarkt und dann in der Realwirtschaft mit Arbeitslosigkeit &amp; Co.</p>
<p><strong>Die 2. Wende</strong></p>
<p>Inzwischen merken immer mehr Menschen, wie damals in der DDR, dass etwas faul ist und stinkt. Immer mehr Menschen glauben nicht mehr an die Versprechungen und Hinhaltetaktik der Politiker und wissen, dass es nicht so weitergehen kann.</p>
<p>Irgendwann (in 2, 5 oder 10 Jahren?) wird der Kaiser so nackt wie Honecker &amp; Co. anno &#8217;89 dastehen. Es wird dann den meisten klar sein, wie weit der Karren im Dreck steckt und das ohne einen Systemwechsel von Altland nach Neuland nichts mehr geht.</p>
<p>Dann wird es eine 2. Wende geben. Da bin ich schon gespannt drauf! Es wird wieder eine ungeahnte Aufbruchstimmung geben, die Luft wird knistern und alles wird m&#246;glich sein. Die Leute sehen nicht mehr so m&#252;de aus und man sieht wieder mehr echte Freude am Leben und Sinn in der eigenen Arbeit&#8230;</p>
<p>Genau wie &#8217;89 wird es wieder Menschen geben, welche bis zum Schluss den Versprechungen des Kapitalismus auf den Leim gehen und z.B. denken, dass unser Problem die ganzen Sozialhilfeempf&#228;nger und faulen Leute (&#8220;Harzer&#8221;), welche sich nur ausruhen, sind. Vielleicht sind dies die gleichen, welche damals die bl&#252;henden Landschaften versprochen und den Aberglaube an den Sozialismus der Ossis bel&#228;chelt haben. Hochmut kommt vor dem Fall! Es ist nat&#252;rlich nicht einfach sein eigenes Weltbild offen &#228;ndern zu m&#252;ssen. Deswegen wird bis zum Schluss an dem nicht-funktionierenden Altland festgehalten. Aber am Ende begreifen es auch die Letzten oder landen im Alkohol !</p>
<p><strong>Nach der 2. Wende</strong></p>
<p>&#8230;Die M&#228;rchen h&#246;ren dann immer auf mit &#8220;und wenn sie nicht gestorben sind&#8230;&#8221;. Im wirklichen Leben geht es aber weiter.</p>
<p>Kommt dann z.B.? :</p>
<ul>
<li>Wir erkennen das unsere Energie komplett aus erneuerbar/&#214;ko kommen mu&#223;. Allerdings machen das wieder die gro&#223;en Energiekonzerne. Sie akkumulieren z.B. die Biomasse und nutzen sie dann in Gro&#223;kraftwerken. Die Bauern bekommen weiterhin wie bei Milch, Getreide und Fleisch vorgegebene Preise. Der Gewinn flie&#223;t wieder aus der Region ab.</li>
<li>Wir erkennen, da&#223; unser Zinssystem eine Ursache des irrsinnigen <a href="http://wiki.nuevalandia.net/Wirtschaftswachstum" target="_blank">Wachstumsdrucks</a> ist und die Schere Arm/Reich immer mehr auseinandertreibt. Wir schaffen deswegen ein ges&#252;nderes Geldsystem mit Umlaufsicherung. Dies &#252;bernimmt dann aber wieder eine Zentralbank und damit wird wieder eine Machtstruktur etabliert.</li>
<li>Wir erkennen, da&#223; die Politiker nicht immer im Sinne des Volkes entscheiden und schaffen den <a href="http://wiki.nuevalandia.net/Lobbyismus" target="_blank">Lobbyismus</a> ab und nehmen die Politiker auch mehr in die Verantwortung bei Fehlentscheidungen (Pensionsk&#252;rzung, Gehaltsk&#252;rzung). Aber wer macht das? Reicht das?</li>
<li>usw.</li>
</ul>
<p>&#8230;und wir werden wieder zu treuen Lemmingen degradiert&#8230;</p>
<p>&#8230;oder schaffen wir es dann uns nicht wieder die &#8220;Butter vom Brot zu nehmen&#8221;? Geben wir die Macht nicht wieder an eine Gruppe &#8220;Schlauere&#8221; ab, sondern schaffen Systeme in Wirtschaft+Gesellschaft  indenen gar keine Ausbeutung mehr erfolgen kann (s. <a href="http://wiki.nuevalandia.net/Strukturelle_Nichtausbeutungsf%C3%A4higkeit" target="_blank">strukturelle Nichtausbeutungsf&#228;higkeit</a>)? &#8230;Eine wirkliche Demokratie und freie Gesellschaft mit einer nachhaltigen und zukunftsf&#228;higen Wirtschaft + Geldsystem? z.B.</p>
<ul>
<li>Wir schaffen eine <a href="http://wiki.nuevalandia.net/Neuland-Energie" target="_blank">dezentrale, nachaltige Energieversorgun</a>g aus frei verf&#252;gbaren oder nachwachsenden Rohstoffen. Jede Stadt hat ihren Energie-Mix angepasst an die eigene Region und stellt das meiste auch mit kleinen+mittleren Blockkraftwerken, Wind-, Sonne- und Biomasse selbst her. Somit bleibt die Wertsch&#246;pfung auch in der Region</li>
<li>Wir stellen ein <a href="http://wiki.nuevalandia.net/Neuland-Geldsystem" target="_blank">komplement&#228;res Geldsystem</a> neben das bestehende. Dieses besteht wie die Energie aus einem gesunden Mix von W&#228;hrungen, welche genau f&#252;r ihren Zweck konzipiert sind.</li>
<li>Wir f&#252;hren eine<a href="http://wiki.nuevalandia.net/Neuland-Politik#Mitspracherechte" target="_blank"> fl&#252;ssige Demokratie</a> ein, in der jeder ohne gro&#223;en Aufwand mitbestimmen kann oder aber seine Stimme jederzeit an andere verleihen kann, denen man vertraut und die mehr Ahnung haben.</li>
</ul>
<p><em>Man darf gespannt sein&#8230;</em></p>
<p><em>Jeder bekommt die Regierung und das System, was er verdient&#8230;<br />
</em></p>
<p><em>Falls es nicht klappt, dann sind die Menschen vielleicht bei der 3. Wende schlauer&#8230;?!</em></p>]]></content:encoded>
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		<title>Monopolisierung</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Apr 2010 09:55:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>michey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Altland]]></category>
		<category><![CDATA[Bewußtes Handeln]]></category>
		<category><![CDATA[Grundsätzliches]]></category>
		<category><![CDATA[Diktatur]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
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		<description><![CDATA[Die M&#252;cke wird zum Elefanten Neulich erhielt ich die Nachricht, dass die Ingenieurkammern Deutschlands einen Berufsausweis f&#252;r Ingenieure einf&#252;hren werden. In dem Artikel, der &#252;ber die Ingenieursausweise berichtet, wird von &#8220;weniger B&#252;rokratie&#8221;, &#8220;gr&#246;&#223;ere Mobilit&#228;t&#8221;  und &#8220;Transparenz f&#252;r den Verbraucher gesprochen&#8221;. Als ich das gelesen hatte, hat sich mir fast der Magen umgedreht. Vielleicht werdet Ihr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die M&#252;cke wird zum Elefanten</strong></p>
<p>Neulich erhielt ich die <a href="http://www.ing-sn.de/aktuelles-artikel/artikel/1051/1/" target="_blank">Nachricht</a>, dass die Ingenieurkammern Deutschlands einen Berufsausweis f&#252;r Ingenieure einf&#252;hren werden. In dem Artikel, der &#252;ber die Ingenieursausweise berichtet, wird von &#8220;weniger B&#252;rokratie&#8221;, &#8220;gr&#246;&#223;ere Mobilit&#228;t&#8221;  und &#8220;Transparenz f&#252;r den Verbraucher gesprochen&#8221;. Als ich das gelesen hatte, hat sich mir fast der Magen umgedreht. Vielleicht werdet Ihr Euch denken, dass ich alles  nun wirklich zu schwarz sehe, dass ich mal wieder aus einer M&#252;cke einen Elefanten mache. Zugegeben, der Berufsausweis sieht ziemlich schnittig aus und zeugt von der Wichtigkeit eines Tr&#228;gers. Da kann sich der Tr&#228;ger des Ausweises sich gleich doppelt so gro&#223; f&#252;hlen, als er als kleines W&#252;rstchen im R&#228;derwerk der Wirtschaft wirklich ist. Der Ausweis ist ja auch sch&#246;n und hinten drauf steht, was sein Tr&#228;ger so alles kann, wie qualifiziert er ist. Ein Ausweis, der von so vielen Qualifikationen seines Tr&#228;gers k&#252;ndet verspricht sicher ein hohes Honorar. Die Kunden werden dem Tr&#228;ger des Ausweises sicher zu F&#252;&#223;en liegen. Nun gut: Nehmen wir theoretisch mal an, es sei so. Der Ausweis macht seinen Tr&#228;ger zum Gottvater des Wissens in seinem Spezialgebiet. Da m&#246;chte ich Euch aber eine kleine Geschichte erz&#228;hlen von Norbert dem Schwei&#223;er.</p>
<p><strong>Norbert der Schwei&#223;er</strong></p>
<p>Norbert ist Druckschwei&#223;er, ein sehr talentierter Schwei&#223;er mit einer ruhigen Hand und mit viel Liebe zu seinem Beruf. Er hat auch auch schon bei Schwei&#223;wettbewerben die Vorderen Pl&#228;tze belegt.  Ihr wisst nicht, was ein Druckschwei&#223;er ist? Ein Druckschwei&#223;er ist ein Schwei&#223;er, der die <a href="http://www.akademie-hwk.de/78,857,930.html" target="_blank">Schwei&#223;erpr&#252;fung</a> alle 2 Jahre ablegen muss, um dann Beh&#228;lter schwei&#223;en zu d&#252;rfen, die unter Druck stehen. Solche Schwei&#223;er werden im allgemeinen sehr gut bezahlt, da zum Schwei&#223;en einerseits handwerkliches Talent und zum anderen aus Gr&#252;nden der Sicherheit eine gewisse Qualit&#228;t der Schwei&#223;n&#228;te n&#246;tig ist.</p>
<p>Also Norbert ist ein solcher Druckschwei&#223;er, ist aber in einer Leiharbitsfirma zu einem Hungerlohn besch&#228;ftigt, so wie es heute modern ist. Das dumme ist nun, dass bald seine Schwei&#223;erpr&#252;fung ablaufen wird und dass er aufgrund seines modernen Gehalts keine 10000 € &#252;brig hat, um seine Schwei&#223;erpr&#252;fung ablegen zu d&#252;rfen. Das ist jetzt aber dumm gelaufen &#8230; Die Institute, die die Schwei&#223;erpr&#252;fung abnehmen sind die Eigent&#252;mer der Lebensgrundlage &#8220;Schwei&#223;erhandwerk&#8221; und sie bestimmen, wer schwei&#223;en darf und wer nicht. Norbert wird bald nicht mehr als Schwei&#223;er arbeiten d&#252;rfen und durch den Ablauf seiner Schwei&#223;erpr&#252;fung eine moderne Art des Berufsverbots zu sp&#252;ren bekommen.</p>
<p><strong>Berufsausweise &#8211; Die Monopolisierung der Lebensgrundlage &#8220;Beruf&#8221;</strong></p>
<p>Merkt Ihr was? Wenn ich also einen Berufsausweis habe, dann bestimme nicht ich, was in dem Berufsausweis steht. Wenn ich mir selbst autodidaktisch Qualifikationen aneigne und wunderbare Projekte realisiere wird das nicht in meinem Berufsausweis stehen. Ich muss irgendein Institut bitten, das es mir meine autodidaktisch erworbene Qualifikation in den Ausweis schreibt. Einen Rechtsanspruch darauf habe ich nicht. Wahrscheinlich werde ich f&#252;r zus&#228;tzliche Eintragungen in den Berufsausweis viel Geld zahlen m&#252;ssen. Wo ohne Berufsausweis die Reputation wichtig ist, kann jeder einzelne, auch wenn er wenig Geld hat, an seinen F&#228;higkeiten arbeiten und man wird ihm seine F&#228;higkeiten auch anerkennen. Durch den Berufsausweis wird der Einzelne zum Bittsteller, der gef&#228;llgist das zu machen hat, was Leute an Schreibtischen ihm befehlen.</p>
<p><strong>Die neue Diktatur</strong></p>
<p>Ich sage immer: &#8220;Schreiende, kleine, wahnsinnige M&#228;nner in brauner Uniform am Rednerpult sind out &#8211; Monopolisierung der Lebensgrundlagen ist in!&#8221; &#220;berall wo man hinsieht werden Lebensgrundlagen monopolisiert. Einige Beispiele m&#246;chte ich Euch nennen:</p>
<ul>
<li>Berufsausweise &#8211; Monopolisierung der Berufe</li>
<li>Urheberrecht &#8211; Monopolisierung der Kultur</li>
<li>Patente auf Erbgut -Monopolisierung des Lebens</li>
<li>Schulabschl&#252;sse &#8211; Monopolisierung der Bildung</li>
<li>Kirchen &#8211; Monopolisierung des Glauben</li>
<li>CO2 Zertifikate &#8211; Monopolisierung der Luft</li>
<li>Biometrische Ausweise &#8211; Monopolisierung der Identit&#228;t und des eigenen K&#246;rpers</li>
<li>Parteien - Monopolisierung der politische Meinung</li>
<li>Massenmedien &#8211; Monopolisierung der Berichterstattung</li>
<li>Telefongesellschaften &#8211; Monopolisierung der Telekommunikation</li>
<li>Beutekriege &#8211; Monopolisierung der Rohstoffe</li>
<li>Niedrige L&#246;hne &#8211; Monopolisierung der Lebenszeit</li>
<li>Zensur - Monopolisierung der Meinungsfreiheit</li>
<li>Gro&#223;e Konzerne &#8211; Monopolisierung der Produktionsmittel, und des Saatguts</li>
<li>Patente &#8211; Monopolisierung von Technologie</li>
<li>GEMA &#8211; Monopolisiert der Kunst</li>
<li>Fallen Euch noch andere Beispiele ein? Schaut Euch einfach mal um&#8230;</li>
</ul>
<p>Die Monopolisierung der Lebensgrundlagen ist die Basis f&#252;r die Diktatur, die heute in dieser Welt herrscht. Als in fr&#252;heren Zeiten Regierungen mit Gewalt &#252;ber das Volk herrschten, haben sie sich mit der Zeit den Zorn der Menschen zugezogen und wurden gest&#252;rzt. Heute sind es nicht mehr Regierungen, die die Menschen beherrschen. Heute sind es Strukturen der Monoplisierung die die Lebensgrundlagen der Menschen kontrollieren. Die Menschen machen, was man von ihnen m&#246;chte, um an den Lebensgrundlagen teilhaben zu d&#252;rfen. Ihren Zorn &#252;ber die Ausbeutung aber, k&#246;nnen sie nur noch gegen sich selbst richten.</p>
<p><strong>Was kann der einzelne dagegen tun?</strong></p>
<ul>
<li>Schaffung eigener Lebensgrundlagen gemeinsam mit Freunden und bekannten in der Region.</li>
<li>Offizielle Ablehnung von Berufsausweisen.</li>
<li>An seinen eigenen F&#228;higkeiten und Projekten arbeiten, unabh&#228;ngig davon, ob andere Menschen das anerkennen</li>
<li>Darauf vertrauen, dass Menschen die F&#228;higkeiten anderer Menschen anerkennen. Meiner Erfahrung nach erkennen die Menschen die F&#228;higkeiten anderer Menschen gerne an, wenn wie diese pers&#246;nlich kennen.</li>
</ul>
<p>Es ist im Grunde genommen wie auf dem Kinderspielplatz. Wenn ein Kind mit einer leckeren Schokolade auftaucht, weckt es die Aufmerksamkeit der anderen Kinder. Mit den eigenen F&#228;higkeiten ist das genau so, wenn die F&#228;higkeit wie leckere Schokolade ist, die jedem schmeckt.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Neuland-Modellstaat in Polynesien</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Mar 2010 19:01:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>viajero</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausblicke auf Neuland]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Modellstaat]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf einer kleinen Insel in Polynesien versucht ein engagiertes, internationales Netzwerk einen Neuland-Modellstaat als praktisches Beispiel aufzubauen: Insel Moorea]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf einer kleinen Insel in Polynesien versucht ein engagiertes, internationales Netzwerk einen Neuland-Modellstaat als praktisches Beispiel aufzubauen:</p>
<p><a href="http://www.taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/schwundgeld-und-tahiti-virus/" target="_blank">Insel Moorea</a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Demokratie oder so</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 18:15:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>michey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Altland]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie war das doch gleich &#8230; da gibt&#8217;s doch so ein so ein St&#252;ck Papier &#8230; wie hei&#223;t das noch mal  &#8230;.. ahh ich hab&#8217;s : Das Grundgesetz f&#252;r die Bundesrepublik Deutschland. Fast h&#228;tte ich das Ding schon vergessen, da es irgendwie zu einem St&#252;ck Papier wird, auf dem man mit F&#252;&#223;en herumtritt und dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie war das doch gleich &#8230;</strong></p>
<p>da gibt&#8217;s doch so ein so ein St&#252;ck Papier &#8230; wie hei&#223;t das noch mal  &#8230;.. ahh ich hab&#8217;s : Das Grundgesetz f&#252;r die Bundesrepublik Deutschland. Fast h&#228;tte ich das Ding schon vergessen, da es irgendwie zu einem St&#252;ck Papier wird, auf dem man mit F&#252;&#223;en herumtritt und dass st&#228;ndig irgendwie ge&#228;ndert wird. In besagtem Grundgesetz gibt es doch so einen Artikel. Da geht es irgendwie um Meinungsfreiheit in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wort" target="_blank">Wort</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schrift" target="_blank">Schrift</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Abbild" target="_blank">Bild</a> und so. Ich glaube, das steht im  <a href="http://bundesrecht.juris.de/gg/art_5.html" target="_blank">Artikel 5</a>.</p>
<p>So&#8230;</p>
<p>&#8230;. jetzt Guckt Euch doch mal dieses <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Mbxh8GGvOMw" target="_blank">Video vom Bundestag auf youtube</a> und erlebt euer blaues Wunder, wie wandlungsf&#228;hig unsere Demokratur ist.</p>
<p><strong>Damals in der Schule</strong></p>
<p>Ich hatte einen Geschichtslehrer, der hatte uns in der Geschichtsstunde mal gefragt, ob denn Stalin ein Verst&#228;ndnis von Demokratie hatte. Alle in der Klasse sagen nat&#252;rlich &#8220;Nein &#8211; Stalin war doch ein Diktator!&#8221; Unser Geschichtslehrer widersprach uns mit den Worten &#8220;Doch, Stalin hatte durchaus ein Verst&#228;ndnis von Demokratie, aber ein anderes als wir es haben.&#8221; Ich m&#246;chte jetzt selbstverst&#228;ndlich nicht unsere Bundespolitiker mit Stalin vergleichen &#8211; nein &#8211; niemals &#8211; dazu m&#252;ssten die sich schon etwas mehr anstrengen. Wie hei&#223;t es aber so sch&#246;n: &#8220;&#220;bung macht den Meister.&#8221; Auf jeden Fall verstehe ich jetzt viel besser, was mein Geschichtslehrer meinte&#8230;</p>]]></content:encoded>
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		<title>Entwicklungshilfe</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Feb 2010 22:15:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>michey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bewußtes Handeln]]></category>
		<category><![CDATA[Technologien]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklungshilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensgrundlagen]]></category>

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		<description><![CDATA[Entwicklungshilfe weit, weit weg Ich sitze hier in meiner warmen Wohnung an meinem Schreibtisch und lasse gerade Gedanken Revue passieren, die mich seit den Gespr&#228;chen mit Ingenieuren besch&#228;ftigen, die Entwicklungshilfe betreiben. Diese Ingenieure bauen Zisternen und setzen sich f&#252;r die Weitergabe von technischem Wissen ein. Dabei w&#228;chst in mir das Bed&#252;rfnis, auch etwas tun zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Entwicklungshilfe weit, weit weg</strong></p>
<p>Ich sitze hier in meiner warmen Wohnung an meinem Schreibtisch und lasse gerade Gedanken Revue passieren, die mich seit den Gespr&#228;chen mit Ingenieuren besch&#228;ftigen, die Entwicklungshilfe betreiben. Diese Ingenieure bauen Zisternen und setzen sich f&#252;r die Weitergabe von technischem Wissen ein. Dabei w&#228;chst in mir das Bed&#252;rfnis, auch etwas tun zu m&#252;ssen und so denke ich dar&#252;ber nach, auch irgendwie weit weit weg zu fahren, vielleicht nach Afrika oder S&#252;damerika zu Menschen, von denen ich glaube, dass man ihnen mit Technik helfen kann. Sicher ist es eine gute Sache, anderen Menschen zu helfen und Leiden zu lindern, aber irgendwie sp&#252;re ich, dass dies nicht mein Weg ist.</p>
<p>Ich frage mich immer wieder, warum es vielen Menschen in anderen L&#228;ndern weit, weit weg so schlecht geht, warum viele von ihnen kein Wasser und kaum etwas zu Essen haben, warum sie t&#228;glich um ihre Existenz f&#252;rchten m&#252;ssen. Ich denke, dass viele Dinge auf der Welt deshalb schief laufen, weil die Menschen in diesen L&#228;ndern durch die Gesellschaft, in der ich lebe, ausgebeutet werden. Ich bin ein Teil der Gesellschaft, die andere Menschen ausbeutet und bin irgendwie an der Ausbeutung beteiligt. Ich kaufe zwar meinen Kakao, meistens im Fair Trade Laden in der Stadt, aber irgendwie kommt mir das vor wie Schuldmanagement. Ich versuche, so wenig sch&#228;dlich wie m&#246;glich zu sein, aber eigentlich ist der Versuch, m&#246;glichst wenig sch&#228;dlich zu sein ziemlich unsinnig. Ich habe das Gef&#252;hl, dass ich die falsche Frage stelle. Was ist eigentlich die Frage? Warum beute ich indirekt &#252;ber sieben Ecken den Rest der Welt aus, obwohl ich das gar nicht will?</p>
<p><strong>Entwicklungsl&#228;nder &#8211; und eine gewagte These<br />
</strong></p>
<p>Was sind Entwicklungsl&#228;nder? Wer stellt sich jetzt nicht viele dunkelh&#228;utige Menschen vor, die in solchen &#8220;Entwicklungsl&#228;ndern&#8221; von Hilfslieferungen leben, so wie man es aus dem Fernsehen kennt? Ich denke, hier steckt ein Dankfehler. Darum m&#246;chte ich versuchen, einmal umgekehrt zu denken und die Vorstellung vom Entwicklungsland einmal bei Seite zu legen.</p>
<p><strong>Was w&#228;re, wenn nicht die L&#228;nder weit, weit weg die Entwicklungsl&#228;nder sind sondern die sogenannten Industriel&#228;nder, also auch Deutschland?</strong> Warum brauchen die Industriel&#228;nder Entwicklungshilfe, wo die Menschen dort doch alles haben, was sie sich nur w&#252;nschen k&#246;nnen? -  Stop &#8211; Haben die Menschen alles, was sie zum Leben brauchen? Ich denke, hier bin ich auf einen weiteren Gedankenfehler gesto&#223;en. Die Menschen in den Industriel&#228;ndern haben von dem, was sie zum Leben brauchen<strong> </strong>fast gar nichts. Klingt komisch oder?</p>
<p>Bin ich jetzt etwa v&#246;llig &#252;bergeschnappt? &#8211; ich denke nicht. Die Menschen in den Industriel&#228;ndern<strong> kaufen</strong> sich das, was sie zum Leben brauchen mit Geld. Wer ist Hier in Deutschland Eigent&#252;mer des eigenen Hauses? Wer ist Eigent&#252;mer seines eigenen Ackers? Wer ist Eigent&#252;mer seiner N&#228;hmaschine, seines kreditfinanzierten Autos, seines Abwassers, seines Giftm&#252;lls? Die Dinge, von denen wir in den Industriel&#228;ndern leben liegen weit, weit weg von uns. Wir haben meist keinen Bezug zu dem was weit, weit weg von uns liegt und so bekommen wir die Auswirkungen unseres Fehlverhaltens &#252;berhaupt nicht mit. Hier liegt ein wichtiger Sachverhalt.</p>
<p><strong>Entwicklungshilfe f&#252;r die Industriel&#228;nder</strong></p>
<p>Die Ressourcen der Industriel&#228;nder sind so konstruiert, dass sie gro&#223; sein m&#252;ssen und sie sind so konstruiert, dass sie dazu neigen, nur einigen wenigen Menschen zu geh&#246;ren. Deshalb habe ich mich f&#252;r einen anderen Weg entschieden: Ich will Entwicklungshilfe f&#252;r mich selbst und f&#252;r das Industrieland Land leisten, wo ich Lebe. Ich werde versuchen meine Ressourcen so weit es mir m&#246;glich ist so zu konstruieren, dass sie dazu neigen klein zu sein und vielen Menschen zu geh&#246;ren. So bekomme ich die Auswirkungen meines Fehlverhaltens direkt mit und bin nicht gezwungen, so viel Unsinn zu machen, ohne es zu merken. Dann sind der Unsinn, oder die guten Dinge, den ich mache auch nicht mehr weit,weit weg sondern in dem Dorf, in dem ich lebe. Wenn ich damit Erfolg habe, werden andere Menschen das, was ich tue nachmachen.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Der Boden der Gesellschaft</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Jan 2010 09:24:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>michey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Grundsätzliches]]></category>

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		<description><![CDATA[Verschw&#246;rungstheorie Ich stand neulich in Dresden an der Kreuzung Pfotenhauerstra&#223;e &#8211; Fetscherstra&#223;e und habe mir die Baustelle f&#252;r die Waldschl&#246;sschenbr&#252;cke von weitem angesehen. Ich habe das ganze Ambiente so auf mich wirken lassen, die unglaublich breite Fetscherstra&#223;e und die H&#228;user am Rande der Fetscherstra&#223;e, die schon seit langem so gebaut sind, als ob an diesem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Verschw&#246;rungstheorie</strong></p>
<p>Ich stand neulich in Dresden an der Kreuzung Pfotenhauerstra&#223;e &#8211; Fetscherstra&#223;e und habe mir die Baustelle f&#252;r die Waldschl&#246;sschenbr&#252;cke von weitem angesehen. Ich habe das ganze Ambiente so auf mich wirken lassen, die unglaublich breite Fetscherstra&#223;e und die H&#228;user am Rande der Fetscherstra&#223;e, die schon seit langem so gebaut sind, als ob an diesem Ort schon immer eine Br&#252;cke &#252;ber die Elbe gebaut werden sollte. Das hat mich ein bisschen ins Philosophieren gebracht:</p>
<p>Ich freue mich bereits, wenn ich zwei Wochen in die Zukunft planen kann. Was in einem Monat ist oder gar in einem Jahr, das kann ich heute noch gar nicht sagen. Schaue ich mir aber die Baustelle der Waldschl&#246;sschenbr&#252;cke an, dann komme ich zu dem Schluss, dass es in unserer Gesellschaft Leute gibt, die &#252;ber  Generationen planen &#8211; zumindest scheint es so. Ich sehe im Gegensatz dazu Intellektuelle mit wenig Geld diskutieren und sehe, wie sie sich nicht einmal einig werden k&#246;nnen, wie man einen Nagel in die Wand schl&#228;gt. Gleichzeitig sprechen Politiker und Entscheidungstr&#228;ger gro&#223;er Konzerne mit einer Stimme, wenn es darum geht, Steuern zu erh&#246;hen, Gigantische Projekte zu realisieren, Gesetze zu versch&#228;rfen oder Kriege durchzuf&#252;hren. Die Menschen, die wenig besitzen, tun sich unendlich schwer, gemeinsam zu handeln. Die Menschen, die viel besitzen, brauchen sich scheinbar gar nicht abzusprechen sondern scheinen nahezu immer einer Meinung zu sein.</p>
<p>Gibt es wirklich eine Weltversch&#246;rung, wo &#8220;Die da oben&#8221;, &#8220;die Elite&#8221; oder sonst wer beteiligt sind. Treffen sich irgendwelche Leute in geheimen Clubs, wo schon ihre Gro&#223;v&#228;ter und Ururgro&#223;v&#228;ter Mitglied waren, wo man hineingeboren wird und wo die Pl&#228;ne f&#252;r die Weltherrschaft geschmiedet werden?</p>
<p>Oder stelle ich vielleicht die falsche Frage?</p>
<p>Mit Sicherheit gibt es irgendwelche exclusiven Clubs dieser Art, aber ob die Menschen in solchen Clubs so viel Macht besitzen &#8211; irgendwie kommen mir da Zweifel auf. Wie sollen ein paar Herren in seltsamer Kleidung den gesamten, selbstorganisierenden, chaotischen Organismus namens Menschheit kontrollieren? Ich denke, diese Herren w&#228;ren nur noch &#252;berfordert.</p>
<p><strong>Boden und Ressourcen.</strong></p>
<p>Wer selbst Gartenbau betreibt, der wird wissen, dass die Beschaffenheit des Bodens ganz stark bestimmt, welche Pflanzengesellschaften auf ihm wachsen und wie sie sich organisieren. Der Boden und das Klima sind die Ursache, die Pflanzengesellschaft und ihre Auspr&#228;gung sind die Wirkung. sicher beeinflussen die Pflanzen auch den Boden unter sich, aber trotzdem stehen ihnen nur die Stoffe zu Verf&#252;gung, die auch im Boden sind. Das bringt mich auf einen Gedanken, vielleicht nur eine Vermutung:</p>
<p>Was w&#228;re wenn es sich mit der menschlichen Gesellschaft &#228;hnlich so verh&#228;lt wie mit den Pflanzen? Was w&#228;re wenn die an einem Ort zu Verf&#252;gung stehenden Ressorucen die Struktur der Menschlichen Gesellschaft bestimmen? Angenommen, an einem Ort der Welt w&#252;rde ein gigantisches Solarkraftwerk gebaut, dass alle Menschen in der Region mit Energie versorgt. Es wird immer jemanden geben, dem dieses Kraftwerk geh&#246;rt und der dieses Kraftwerk in Stand h&#228;lt. All die Menschen, die Eigentum an diesem Kraftwerk haben werden versuchen, ihren Besitz zu erhalten. Diese Menschen werden sich wahrscheinlich fast immer einig sein was sie in bezug auf das Kraftwerk sowie in Bezug auf die Energieversorgung zu tun haben. Die physikalisch vorhandene Struktur der Energieversorgung macht bestimmte Handlungsweisen einfach erforderlich. Die Menschen aber, die kein Eigentum an dem Solarkraftwerk haben, die abh&#228;ngig vom Solarstrom sind, werden sich zu tode diskutieren, wenn es darum geht, gegen die Symptome der Anbh&#228;ngigkeit zu k&#228;mpfen. Die Menschen, die nicht Eigent&#252;mer des Solarkraftwerks sind, werden dar&#252;ber diskutieren, ob es besser ist, die Gewerbesteuer zu erh&#246;hen, oder den Stromanbieter zu zerschlagen und zu verteilen, w&#228;hrend die Eigent&#252;mer des Solarkraftwerks gerade die langfristige Verg&#246;&#223;erung des Kraftwerks in den n&#228;chsten 20 Jahren beschlie&#223;en.</p>
<p><strong>Die Suche nach der richtigen Frage</strong></p>
<p>Kann es sein, dass nicht die Pl&#228;ne einer &#8220;herrschenden Elite&#8221;, die Generationen &#252;berdauern sondern die physikalischen Ressourcen, die an einem Ort vorhanden sind? Kann es sein, dass es eigentlich eine starre &#8220;herrschende Elite&#8221; gar nicht gibt, sondern dass vielmehr zentral sturkturierte, physikalische Ressourcen immer wieder im Laufe der Generationen &#8220;herrschende Eliten&#8221; hervorbringen? Entstehen &#8220;herrschende Eliten&#8221; erst gar nicht, wenn die physikalischen Ressourcen dezentral strukturiert sind?</p>
<p>Eines kann ich mit Sicherheit sagen: Wenn ich der Eigent&#252;mer meiner physikalischen Ressourcen bin, dann f&#228;llt es mir wesentlich leichter, an mich gestellte Forderungen  zu ignorieren, als wenn ich von den Ressourcen anderer abh&#228;ngig bin. Wenn ich aber der Eigent&#252;mer meiner Ressourcen bin und meine Ressourcen pflegen m&#246;chte, werden meine Ressourcen auch von mir bestimmte Verhaltensweisen und Handlungen erfordern, denn sie sind der &#8220;Boden&#8221; auf dem ich wachse.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Physische &#214;konomie</title>
		<link>http://www.nuevalandia.net/archives/406</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Dec 2009 19:41:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>michey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bewußtes Handeln]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft & Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Physische Ökonomie]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[Angenommen &#8230; &#8230; wir betrachten die G&#252;terstr&#246;me in der Wirtschaft &#8211; und jetzt kommts &#8211; losgel&#246;st vom Geld. Manche m&#246;gen jetzt sagen &#8220;das geht doch nicht! Wie soll man sich ohne Geld etwas kaufen!&#8221;. Mir f&#228;llt das Denken ohne Geld sehr leicht, weil ich Ingenieur bin und beruflich mit den universellen Prinzipien der Naturgesetze arbeite [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Angenommen &#8230;</strong></p>
<p>&#8230; wir betrachten die G&#252;terstr&#246;me in der Wirtschaft &#8211; und jetzt kommts &#8211; losgel&#246;st vom Geld. Manche m&#246;gen jetzt sagen &#8220;das geht doch nicht! Wie soll man sich ohne Geld etwas kaufen!&#8221;. Mir f&#228;llt das Denken ohne Geld sehr leicht, weil ich Ingenieur bin und beruflich mit den universellen Prinzipien der Naturgesetze arbeite und weniger mit menschlichen Prinzip des Geldes. Ich versuche deshalb einmal, Euch mit einem Beispiel deutlich zu machen, um was ich sagen m&#246;chte.</p>
<p>Ich habe mir gerade eine sch&#246;ne hei&#223;e Tasse Kakao gemacht. Dazu habe ich etwas Kakao, hei&#223;es Wasser und einen Schuss Milch genommen. Das Wasser kommt bei mir aus dem Wasserhahn beziehungsweise aus der Wasserleitung &#8230; nein .. eigentlich wird das Wasser in einer Talsperre in der Region gesammelt und flie&#223;t &#252;ber Wasserleitungen in mein Haus. Damit ich nicht jedes Kilogramm Wasser 10 Meter hoch in meine Wohnung schleppen muss, wird das Wasser in meinen Wasserhahn gepumpt. Mineralwasserflaschen kaufe ich keine, weil das Wasser dort h&#228;ufig in einem anderen Teil Europas in Flaschen abgef&#252;llt wird und dann mit Lastwagen zum Supermarkt in meiner N&#228;he gefahren werden m&#252;sste. Das macht doch irgendwie keinen Sinn, Wasser in Flaschen durch Europa zu fahren, obwohl es doch bei mir vor Ort vom Himmel f&#228;llt.</p>
<p>Das Gas, um das Wasser hei&#223; zu machen kommt &#8230; nun ja &#8230; durch die Gasleitung zu mir. Genau genommen kommt es irgendwo in Russland aus der Erde. Ich muss nicht jedes Kilogramm Gas von Russland aus zu meiner Wohnung schleppen. Das &#252;bernehmen Pumpen f&#252;r mich, die das Gas &#252;ber tausende Kilometer durch Pipelines pumpen.</p>
<p>Diesen Sommer haben Arbeiter die Stra&#223;en vor meinem Haus aufgerissen und die Gas- und Wasserleitungen repariert. Die Arbeiter haben dies nat&#252;rlich nicht mit Muskelkraft gemacht. Eigentlich waren nur drei Arbeiter da und ein gro&#223;er Bagger, der die Schwerstarbeit gemacht hat. Eigentlich ist so ein Bagger doch eine Super Sache: Niemand muss sich mit Spitzhacke und Spaten in einer Baugrube die Gesundheit durch Schwerstarbeit kaputtmachen. Die Wasserleitung und auch die Gasleitung sind in gutem Zustand und so habe ich meinen hei&#223;en Kakao.</p>
<p>Mein Kakao kommt aus dem Laden, der Fair-Trade-Produkte in meiner Stadt verkauft. Fair-Trade deshalb, weil ich hoffe, dass die Bauern in in der Elfenbeink&#252;ste nicht vor ihren gef&#252;llten Kakaos&#228;cken verhungern m&#252;ssen, w&#228;hrend sie den Kakao f&#252;r mich machen. Der Kakao wird dann vermutlich mit Schiffen und Lastwagen zu dem Fair-Trade-Laden gefahren wo ich ihn dann abhole. Niemand muss den Kakao von Afrika bis zum mir mit den H&#228;nden tragen.</p>
<p>Bald wird der Kakao auf meine Blase dr&#252;cken und ich werde dann dort hin gehen, wo der Kaiser zu Fu&#223; hingeht. Ich werde dann eine Menge chemischer Elemente wie Stickstoff aus dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Haber-Bosch-Verfahren" target="_blank">Haber Bosch Verfahren</a> sowie Wasserstoff, Sauerstoff die Toilette heruntersp&#252;len. Sollte sich mein Mittagessen von heute sich noch melden werde ich auch <a href="http://www.spektrum.de/artikel/1006319&amp;_z=798888" target="_blank">Phosphor aus Marokko oder den USA</a>, Kalium, Calcium und viele andere Chemische Elemente in die Abwasserleitung sp&#252;len. Von dort aus kommen diese Chemischen Elemente dann in die Kl&#228;ranlage, dann in die M&#252;llverbrennungsanlage und dann auf eine Deponie.</p>
<p>Die Gedanken sind doch gar nicht so ungew&#246;hnlich und neu, nicht wahr? Das ist physische &#214;konomie &#8211; so einfach dass es schon fast banal ist &#8211; doch ist es das wirklich?</p>
<p><strong>Physische &#214;konomie &#8211; fremde &#214;konomie</strong></p>
<p>Ich war heute in der Universit&#228;tsbiliothek und habe ein bisschen im Bereich Thermodynamik geschm&#246;kert. Was es da alles gibt &#8211; ich bin immer wieder begeistert, was alles machbar ist. Unsere technischen M&#246;glichkeiten sind enorm, nicht nur in Deutschland sondern Weltweit! Im Grunde genommen br&#228;uchten wir Menschen auf dieser Welt heute kaum zu arbeiten und h&#228;tten genug zu essen, zu trinken und ein gem&#252;tliches Zuhause. Rein technisch gesehen ist diese Erde ein Schlaraffenland. Durch die Hilfe unserer Technik br&#228;uchten wir nicht unser Brot auf biblische Art im Schwei&#223;e unseres Angesichts essen. Wenn jemand jetzt meint, das das nicht geht, dann kann er gleich zu mir kommen und ich sage ihm ein technisches Projekt zur <strong>technischen</strong> Verbesserung der Lebensumst&#228;nde von Menschen, mit dessen Umsetzung er gleich morgen anfangen kann. Es steht jedem frei, auch zu einem anderen Ingenieur zu gehen. In den Schubladen meiner Kollegen quillen die Ideen genau so &#252;ber wie in meiner.</p>
<p>Daf&#252;r sorgen, dass die Menschen sich vertragen uns sich nicht gegenseitig das Leben zur H&#246;lle machen, das k&#246;nnen meine Ingenieurskollegen und ich nicht. Sich gegenseitig respektieren und das eigene Leben gestalten, das m&#252;ssen die Menschen schon selbst tun. Ich denke, dass jeder Mensch sein eigenes Leben sehr gut gestalten w&#252;rde, wenn man ihn oder sie einfach nur machen l&#228;&#223;t.</p>
<p>Vielleicht k&#246;nnte jemand jetzt behaupten, dass in der freien Wirtschaft mit ihren Gesetzen des freien Marktes ein gutes Leben f&#252;r alle nun einmal nicht geht. Das ist schlie&#223;lich nicht finanzierbar  -  doch vorsicht &#8211; hier schleicht sich schon wieder das Gesetz der Geldes ein, das wie ein einzig wahrer Gott keinen Widerspruch duldet. Doch Geld ist kein universelles Prinzip sondern von Menschen gemacht.</p>
<p>Betrachtet man die &#214;konomie rein physikalisch, also mit Hilfe der Prinzipien des Erhaltes von Masse, Energie, Impuls und der elektrischen Ladung, so kann man im Grunde genommen sagen dass jeder Mensch, der durch die Folgen von Armut stirbt, durch unsere Gleichg&#252;ltigkeit und unser Wegsehen ermordet wird. Ist Physische &#214;konomie immer noch banal oder erkennen wir, dass wir im grunde oft nicht wissen, was wir tun?</p>
<p><strong>Aber was bleibt zu tun?</strong></p>
<p>F&#252;r mich selbst zumindest wei&#223; ich genau, was ich als Ingenieur zu tun habe. Ich nehme als Ingenieur nur Auftr&#228;ge an, die mir physikalisch als sinnvoll erscheinen und selbstverst&#228;ndlich auch meinem Auftraggeber helfen Lebensgrundlagen zu erschaffen, sprich Ertr&#228;ge zu erwirtschaften. Ich versuche auch, meine Auftraggeber zu inspirieren, so dass sie die physikalischen Wirkungen ihres Handelns besser &#252;berblicken k&#246;nnen. Oft ergeben sich hier v&#246;llig neue Gesch&#228;ftsm&#246;glichkeiten. (<a href="http://www.youtube.com/watch?v=QZyGKpE7r38" target="_blank">Hier ist ein vierteiliges Video, dass mich selbst sehr inspiriert hat</a> und das einige M&#246;glichkeiten aufzeigt.) Damit ich das tun kann, habe ich eigene Lebensgrundlagen in Form von n&#252;tzlichen Technologien erschaffen, so dass ich im Notfall auch mal auf einen Auftrag verzichten kann, wenn dieser mir physikalisch unsinnig erscheint. Mein Lebensstandard ist meinen Lebensgrundlagen angemessen, so dass ich nicht der Sklave meines Besitzes bin. Gleichzeitig fehlt es mir an nichts. Auf diese Weise, versuche ich im Alltag, meine Verantwortung wahrzunehmen, so gut ich es eben kann. Was mein Handeln wiederum f&#252;r Konsequenzen hat, wird nur die Zukunft zeigen.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Zuf&#228;lle gibts &#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Dec 2009 14:45:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>michey</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer h&#228;tte das gedacht &#8230; &#8230; in Afganistan existieren Vorkommen von Kupfer und einigen anderen wertvollen Rohstoffen. Das geht aus einem Artikel von Spiegel online vom 19.12.09 hervor. Wenn die Welt herk&#246;mmliche Solarkollektoren braucht, wird Kupfer unter Umst&#228;nden an Wert zunehmen. Rein zuf&#228;llig f&#252;hren wir dort zusammen mit anderen L&#228;ndern Krieg. Wenn das kein Zufall [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wer h&#228;tte das gedacht &#8230;</strong></p>
<p>&#8230; in Afganistan existieren Vorkommen von Kupfer und einigen anderen wertvollen Rohstoffen. Das geht aus einem <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,668292,00.html" target="_blank">Artikel von Spiegel online vom 19.12.09</a> hervor. Wenn die Welt herk&#246;mmliche Solarkollektoren braucht, wird Kupfer unter Umst&#228;nden an Wert zunehmen. Rein zuf&#228;llig f&#252;hren wir dort zusammen mit anderen L&#228;ndern Krieg. Wenn das kein Zufall ist&#8230; aber ich m&#246;chte ja nichts b&#246;ses denken &#8230;</p>
<p>Ich sage ja immer, es gibt eine Frage, die die wichtigste Frage des Lebens ist: &#8220;<em>Wer ist der Eigent&#252;mer der Lebensgrundlagen der Menschen</em>&#8220;. Die Menschlichkeit bleibt hier fast immer auf der Strecke.</p>]]></content:encoded>
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		<title>ELENA</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 20:46:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>michey</dc:creator>
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		<category><![CDATA[ARGE]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer ist ELENA? ELENA ist nicht etwa eine wundersch&#246;ne Frau &#8211; nein &#8211; sch&#246;n w&#228;rs. Elena hat indirekt etwas mir Lebensgrundlagen zu tun. Elena ist auch kein Mensch. Ein s&#252;&#223;es K&#228;tzchen ist ELENA auch nicht, auch keine Pflanze. ELENA ist aber wichtig und wir alle werden sie bald kennen lernen, ob wir wollen oder nicht. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wer ist ELENA?</strong></p>
<p><a href="http://www.das-elena-verfahren.de">ELENA</a> ist nicht etwa eine wundersch&#246;ne Frau &#8211; nein &#8211; sch&#246;n w&#228;rs. Elena hat indirekt etwas mir Lebensgrundlagen zu tun. Elena ist auch kein Mensch. Ein s&#252;&#223;es K&#228;tzchen ist ELENA auch nicht, auch keine Pflanze. ELENA ist aber wichtig und wir alle werden sie bald kennen lernen, ob wir wollen oder nicht. Als ich &#252;ber ELENA gelesen habe, sind mir nicht einmal mehr die &#252;blichen zynischen Spr&#252;che eingefallen. Meinem frechen Mundwerk hat es einfach nur die Sprache verschlagen, mir fehlten die Worte. ELENA ist ein Verfahren zur elektronischen Erfassung von Einkommensnachweisen f&#252;r Arbeitnehmer. Das <a href="http://www.bgblportal.de/BGBL/bgbl1f/bgbl109s0634.pdf" target="_self">Gesetz wurde am 28. M&#228;rz 2009</a> vom Bundestag mit Zustimmung des Bundesrates beschlossen.</p>
<p>Nun gut: Einkommensnachweise h&#246;rt sich erst einmal harmlos an. Das Finanzamt hat ja auch Einkommensnachweise. Als ich mich aber etwas n&#228;her mit dem System besch&#228;ftigt habe, hat sich mir der Magen umgedreht. Im Grunde genommen geht es um eine zentrale Datenbank, in der Arbeitgeber und Arbeitsagentur Daten &#252;ber Arbeitnehmer sammeln, wobei der Arbeitnehmer nur mittelbar &#252;ber ein sogenanntes <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Trust_Center" target="_blank">Trust Center</a> an diesem Prozess beteiligt ist. Der Datensatz, der dabei angefertigt wird ist haarstr&#228;ubend.</p>
<p>Den <a href="http://www.das-elena-verfahren.de/verantwortung/gremien/ak-elena/verfahrensbeschreibung/verfahrensbeschreibung-anlage-5/view">Datensatz des ELENA Verfahrens</a> kann man sich als pdf-File aus dem Netz herunterladen. Hier sein aber mal ein paar Dinge erw&#228;hnt, die &#252;ber die &#252;blichen Angaben bez&#252;glich Arbeitgeber/ Dienstherr, Wochenarbeitsstunden, Urlaubsgeld, sonstige Zuwendungen, Name und Adresse von Arbeitgeber und Arbeitnehmer,  etc. hinausgehen:</p>
<ul>
<li>Teilnahme an Streiks</li>
<li>Fehlzeiten mit Begr&#252;ndung</li>
<li>Abmahnungen</li>
<li>Fehlverhalten des Arbeitnehmers</li>
</ul>
<p>Wenn Ihr die Dokumente zu ELENA durchlest, dann seid Euch dar&#252;ber im Klaren: Das ganze ist kein Film und kein Spiel. Die Leute, die das schreiben meinen das, was sie sagen ernst und sie werden die mit viel finanziellem Aufwand gesammelten Daten auch verwenden. Wenn Ihr irgendwann einmal vor dem Beamten bei der Arbeitsagentur sitzt, werdet Ihr merken, dass dieser Mensch so einiges &#252;ber Euch wei&#223; und Ihr werdet das zu sp&#252;ren bekommen.</p>
<p>&#220;brigens: Es ist ein ziemlich eigenartiges Gef&#252;hl, wenn man einen Menschen mit einer Akte vor sich hat, in der gesammeltes Wissen &#252;ber einen selbst steht. Ich wei&#223; das aus Erfahrung mit Arbeitgebern und der ARGE. Das einzige, was in einer solchen Situation hilft ist, sich auf die eigenen Forderungen zu konzentrieren und sich keinesfalls auf Diskussionen einzulassen. Was bleibt ist auf jeden Fall das Gef&#252;hl, auf irgendeine Weise missbraucht worden zu sein.</p>
<p><strong>Vorw&#252;rfe an fr&#252;here Generationen</strong></p>
<p>Ich erinnere mich noch an die Zeit w&#228;hrend des Abiturs. Da hatte ich eine Diskussion mit einem &#228;lteren Ingenieur, der in unserer Schule die Ausgabe der Schulb&#252;cher verwaltete. Zu der Zeit hatten wir im Geschichtsunterricht zum 1000 sten Mal das 3. Reich besprochen. Wir haben mit dem Finger auf die Generation unserer Gro&#223;eltern gezeigt und uns gefragt, wie diese nur so dumm gewesen sein konnten, den Nationalsozialisten nachzulaufen. Ich behauptete im Gespr&#228;ch mit dem Ingenieur, dass mir so etwas niemals passieren k&#246;nnte, da ich ja aus der Geschichte gelernt h&#228;tte. Der Ingenieur aber sagte zu mir, dass ich eine herannahende Diktatur nicht erkennen werde und diese genau so unterst&#252;tzen werde, wie alle anderen auch. Damals glaubte ich dem Ingenieur nicht, aber heute verstehe ich, was er gemeint hat. Heute verstehe ich auch der Generation meiner Gro&#223;eltern keinen Vorwurf mehr &#8230; Zeigen ich mit dem Finger auf andere, dann zeigen drei Finger auf mich. Die n&#228;chste Diktatur wird sicher nicht daran zu erkennen sein, dass ein Irrer, kleiner Mann mit fettigen Haaren in einer Uniform schreiend hinter einem Rednerpult steht. Auch Diktatoren lernen aus der Geschichte&#8230;</p>
<p><strong>Was bleibt also zu tun?</strong></p>
<p>Ich kann es nicht oft genug betonen:</p>
<p><em><strong>Erschafft Euch Lebensgrundlagen, ganz gleich wie bescheiden sie auch sein m&#246;gen und teilt Euer Wissen mit anderen Menschen.</strong></em></p>
<p>Nur derjenige, der eigene Lebensgrundlagen besitzt, muss nicht bedingungslos denen dienen, die Lebensgrundlagen besitzen. Eigene Lebensgrundlagen verhindern, dass Menschen mit Hilfe von etwas Brot gleichgeschaltet werden k&#246;nnen. Jede Lebensgrundlage ist ein St&#252;ckchen Freiheit. Durch Tausch von Lebensgrundlagen wird das Leben aller Menschen reicher und angstfrei.</p>
<p>Das kann jeder einzelne tun:</p>
<ul>
<li>Sammelt Wissen und teilt es bereitwillig</li>
<li>Erlernt F&#228;higkeiten, mit denen Ihr Essen, Kleidung, Wohnung, Medizin, Energie, Mobilit&#228;t, Telekommunikation etc herstellen k&#246;nnt.</li>
<li>Helft anderen Menschen</li>
<li>Nehmt Hilfe anderer Menschen freundlich an</li>
<li>Investiert in Essen, Kleidung, Wohnung, Gesundheit etc.</li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kleine-Welt-Ph%C3%A4nomen" target="_blank">Vernetzt Euch</a></li>
<li>Benutzt das Euro-Geld nur dort, wo es n&#246;tig ist und tauscht Leistungen untereinander, wann immer es m&#246;glich ist.</li>
<li>Erz&#228;hlt anderen von euren Schwierigkeiten und Erfolgen</li>
<li>Bevorzugt Gesch&#228;fte, die Lebensgrundlagen erschaffen. Investiert Arbeitszeit und Know How in Unternehmungen, die Lebensgrundlagen erschaffen.</li>
<li>Verlinkt die Dinge im Internet, die euch unangenehm auffallen mit euren Homepages, distanziert euch von den verlinkten Inhalten wenn n&#246;tig und verlinkt Eure Rechercheergebnisse im gleichen Artikel. So holt ihr die faulen Dinge ans Licht des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kleine-Welt-Ph%C3%A4nomen" target="_blank">skalenfreien Internets.</a></li>
<li>Lebt Eure Ideale sichtbar vor, anstatt nur dar&#252;ber zu reden und zwar jetzt, nicht erst morgen.</li>
<li>Ihr selbst habt ein gutes Bild von Euch selbst. Vertraut auch darauf, dass auch andere Menschen ein gutes Bild von sich selbst haben.</li>
</ul>]]></content:encoded>
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